Rund 300 Besucher kamen am 31. Januar 2012 nach München zum 29. Bayerischen Wirtschaftsgespräch der vbw, um mit Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, zu diskutieren. Stark vertreten war vor allem die FDP: Zu den Gästen zählten unter anderem Patrick Döring, designierter Generalsekretär, Horst Meierhofer MdB, Katja Hessel MdL, Staatssekretärin im bayerischen Wirtschaftsministerium, Thomas Hacker MdL, Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag und Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat München.
Der Bundesminister sprach zum Thema Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland und Europa. In dem Plan Bayerns für einen kompletten Schuldenabbau bis zum Jahr 2030 sieht Bundesminister Dr. Rösler ein Vorbild. Er betonte, ein stabiler Haushalt und Abbau von Schulden seien „die beste Grundlage für Wachstum“.
Bereits vbw Präsident Prof. Randolf Rodenstock hatte in seiner Begrüßung die ordnungspolitische Bedeutung der Sozialen Marktwirtschaft hervorgehoben. Für ihn sei dieses Wirtschaftsmodell seit über sechs Jahrzehnten der Garant für Wachstum und Wohlstand. Nur die Soziale Marktwirtschaft könne in den derzeitigen turbulenten Zeiten die notwendige Orientierung bieten.
In diesem Zusammenhang brach der vbw Präsident auch eine Lanze für den Euro. Gerade die Erfolge Bayerns seien eng mit dem Euro verknüpft. Er appelierte daher an alle, es müsse alles dafür getan werden, den Euro als Währung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes Europa zu erhalten und zu stärken.

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