Der Summer Talk der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken drehte sich in diesem Jahr um die transatlantischen Beziehungen zwischen Bayern und den USA, weshalb die Veranstaltung erstmals in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Nürnberg e. V. stattfand. Harald Hubert, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken, warnte vor den Folgen der erratischen US-Zollpolitik und den wachsenden Belastungen für den Standort Bayern.
Unternehmen benötigen Planungssicherheit
Aus Sicht der vbw ist klar, dass Unternehmen Planungssicherheit brauchen. Hubert forderte deshalb in seiner Begrüßungsrede klare politische Konsequenzen auf drei Ebenen: „Erstens muss die Diversifizierung der Außenhandelsbeziehungen konsequent vorangetrieben werden. Zweitens braucht es Verlässlichkeit in der transatlantischen Partnerschaft sowie den Abbau von Handelshemmnissen. Drittens sind tiefgreifende Reformen am Standort Deutschland notwendig. Offene Märkte, weniger Regulierung und mehr Wettbewerbsfähigkeit sind die Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung in Bayern.“
Europa muss seine Hausaufgaben machen
Gastredner des Abends war Dr. Ralf Borchard, Leiter der Redaktion Ausland und Politischer Hintergrund beim Bayerischen Rundfunk. Dr. Borchard forderte Europa in seinem Vortrag dazu auf, seine Aufgaben im Hinblick auf Reformen und Wettbewerbsfähigkeit zu lösen. Denn die aktuelle US-Administration nutze nur die Schwäche aus, die Europa ihr bieten würde.
Es geht um die Zukunft des Standorts
Die Teilnehmenden waren sich mit besonderem Blick auf Mittelfranken einig: Die Region ist wirtschaftlich stark, international geprägt und auf offene Märkte angewiesen. Hubert verwies zudem darauf, dass es am Ende nicht nur um einzelne Branchen, sondern um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Bayern geht.
Vortragende
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Harald Hubert, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken
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Prof. Dr. Andreas Falke, Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg e. V.
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Dr. Ralf Borchard, Redaktion Ausland und Politischer Hintergrund, Bayerischer Rundfunk