Fachkräftesicherung ist eine der zentralen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Unser Aktionsprogramm definiert zur Fachkräftesicherung fünf Handlungsfelder. Die ersten vier dienen der Aktivierung inländischer Potenziale, das fünfte Handlungsfeld zielt auf die verstärkte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte.
Deutschland braucht die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften. Denn selbst eine optimale Ausschöpfung der inländischen Handlungsoptionen zur besseren Nutzung und Erschließung bestehender Fachkräftepotenziale wird nicht ausreichen, die wachsende Fachkräftelücke zu schließen.
Modernes Zuwanderungssystem
Grundvoraussetzung für mehr Zuwanderung ist die Entwicklung einer allgemeinen Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte. Dazu bedarf es Veränderungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Wir haben daher in unserem Positionspapier „Zuwanderung und Integration gezielt gestalten“ folgende zentrale Forderungen an eine Neugestaltung des Zuwanderungsrechts entwickelt:
- Vorrangprüfung im Aufenthaltsrecht grundsätzlich abschaffen,
- Ausländische Qualifikationen schnell und unbürokratisch anerkennen,
- Zuwanderungsregelungen bündeln und das Verfahren beschleunigen,
- Zuwanderung durch ein Punktesystem gezielt steuern.
Zuwanderung und Integration
Zuwanderung ist immer im Zusammenhang mit der Integration zu betrachten. Wir sollten die Erfahrungen mit der Integration in der Vergangenheit dazu nutzen, die künftige Integration besser zu fördern. Ein modernes Zuwanderungsrecht kann durch gesteuerte Kriterien im Rahmen eines Punktesystems, die Integration von Migranten besser unterstützen und der Wirtschaft konkret benötigte Arbeitskräfte zuführen.

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