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Themen und Services/Fachkräftesicherung

Letzte Aktualisierung: 28. September 2026

Information

OnlineProjektbesuch 2026: Berufsabschluss in Teilzeit hybrid

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 Isabell Stiefel-Grella
Isabell Stiefel-Grella
Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte
Telefon +49 (0) 89-551 78-278 Mobil +49 (0) 160-980 914 52
Initiative Fachkräftesicherung FKS+

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Wer wegen Kinderbetreuung oder Pflege keine Vollzeitausbildung machen kann, soll trotzdem einen Berufsabschluss erreichen. Das Modellprojekt „Berufsabschluss in Teilzeit hybrid" erprobt dafür eine Teilzeitausbildung mit hybridem Berufsschulunterricht. Die vbw und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit haben das Projekt gemeinsam mit dem Kultus- und dem Sozialministerium im Rahmen der Initiative „Fachkräftesicherung+" gestartet. Bei einem Online-Projektbesuch am 28. September 2026 wurde über die Erfahrungen aus dem Projekt diskutiert.

Helena Zeiser
Projektteilnehmerin Helena Zeiser

Projekterfolg in der Praxis

Die Projektteilnehmerin Helena Zeiser macht derzeit eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten beim Malteser Waldkrankenhaus St. Marien, Erlangen. Sie berichtete aus der Praxis und ihren Erfahrungen mit der Ausbildung in Teilzeit und dem hybriden Berufsschulunterricht.

Die Partner waren sich einig, dass Berufsausbildung in Teilzeit ein guter Schlüssel ist, um auch Menschen zu erreichen, die aufgrund persönlicher Gründe keine Ausbildung in Vollzeit absolvieren können. Insgesamt trägt das Projekt dazu bei, dass die Teilzeitberufsausbildung als Option bekannter gemacht wird und hybrider Berufsschulunterricht ausgetestet wird.

Zielsetzung des Projektes

Der stellvertretende vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl ging auf die Zielsetzung ein: „Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es entscheidend, vorhandene Fachkräftepotenziale besser zu aktivieren. Der hybride Berufsschulunterricht ist der Türöffner und ermöglicht eine individuelle Begleitung der Teilnehmenden. Das schafft zusätzliche Flexibilität und ermöglicht es, Berufsausbildung und persönliche Verpflichtungen besser miteinander zu verbinden. Auf diesem Weg leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag dazu, zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen und die Perspektiven am Arbeitsmarkt zu verbessern. Jetzt gilt es, auf diese Erkenntnisse aufzubauen und die die Chancen des Modellprojekts auch in anderen Settings der beruflichen Bildung zu nutzen.“

Projektinhalt und Laufzeit

Das Projekt unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer Lebensumstände keine Vollzeitausbildung machen können. Durch hybriden Berufsschulunterricht und eine hybride Begleitung der Teilnehmenden sollen Möglichkeiten und Gelingensbedingungen für eine Ausbildung oder Umschulung in Teilzeit erprobt werden. Durch hohe hybride beziehungsweise digitale Unterrichtsformen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich trotz anderer zeitlicher Belastungen, wie zum Beispiel Kinderbetreuung oder Pflege, zielgerichtet zu qualifizieren. Das Projekt läuft noch bis September 2029.

Teilnehmer*innen

  • Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer
  • Martin Wunsch, Amtschef, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • Peter Michael, Geschäftsführer operativ, Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit
  • Heike Baumann, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
  • Helena Zeiser, Projektteilnehmerin

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