Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 29. Oktober 2020

Digitalisierung/Infrastruktur | Position

Digitale Netze

Dr. Benedikt Rüchardt
Dr. Benedikt Rüchardt
Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft
+49 (0)89-551 78-252 +49 (0)173-349 39 60
PDF | 0,5 MB

Die digitalen Netze sind 2019 und 2020 sichtlich belastbarer geworden. Dem mit der Corona-Krise verbundenen massiven Digitalisierungsschub halten sie trotz weiter gegebener Lücken und Schwächen überraschend gut stand, wie auch die gestiegene Zufriedenheit der Unternehmen unterstreicht. Damit entwickeln sich die digitalen Netze immer stärker zu einem Rückgrat unserer Wirtschaft.

Bayern und Deutschland spielen auf diesem Feld noch nicht in der Spitzenliga, holen aber sukzessive auf. Das gilt in besonderem Maß für den Freistaat, der früher und konsequenter als der Bund erheblich in die Ausbauförderung investiert hat und weiter investiert.

Die bisherigen Ausbauerfolge sind außerordentlich hilfreich, kommen aber allenfalls mit der Entwicklung des Bedarfs mit. Die Lücke zur Bedarfsdeckung bleibt bestehen. Die Ausbauanstrengungen dürfen also nicht nachlassen.

5G-Netz bis 2025

Wichtige internationale Wettbewerber entwickeln ihre Zukunftsnetze mit Hochdruck und haben dafür teilweise bereits bessere Voraussetzungen geschaffen. Deutschland und Bayern müssen daher so schnell wie möglich den Sprung zum Netz der Zukunft schaffen – der Kombination aus Glasfaserleitungen und Funkversorgung mit 5G für alle. Mit der richtigen Strategie kann und muss das bis 2025 gelingen.

Dazu gehört auch, Planungsprozesse effizienter zu gestalten und den Weg zu Ausbaugenehmigungen zu vereinfachen. Hierfür ist es notwendig, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger im Land und insbesondere auch in den Kommunen die für den Aufbau der digitalen Netze der Zukunft notwendigen Maßnahmen ergreifen.