Die bayerische Wirtschaft

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Im Fokus: Tag der Arbeit

Unsichere Zeiten

In den Jahren vor der Corona-Pandemie haben wir zum Tag der Arbeit Bilanz gezogen: Vollbeschäftigung, steigende Einkommen und die beginnende Transformation standen dabei auf unserer Agenda. Die letzten zwei Jahre waren gekennzeichnet von der Corona-Pandemie und dem Erhalt von Arbeitsplätzen.

Nun überschlagen sich die Ereignisse, vor allem durch den Russland-Ukraine-Krieg mit seinen massiven Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Deshalb steht der 01. Mai in diesem Jahr ganz im Zeichen der gewaltigen Herausforderungen, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam solidarisch in den kommenden Monaten und Jahren bewältigen müssen.

Hintergrund

Wir haben die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage auf sechs Seiten kurz für Sie zusammengefasst.

Wir stehen gemeinsam vor gewaltigen Herausforderungen

Nur drei Jahre nach der konjunkturellen Abkühlung und zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie befanden sich die Unternehmen der bayerischen Wirtschaft noch im Januar und Februar 2022 in einer Phase der Erholung. Diese wurde durch den Russland-Ukraine-Krieg innerhalb weniger Tage zunichte gemacht. Die Probleme bei der Rohstoff- und Materialversorgung und den Lieferketten haben sich mit dem Krieg weiter verschärft, die Energiekosten sind explodiert und die Inflation ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Außerdem gefährdet der Fachkräftemangel sowohl Unternehmen als auch die dringend erforderliche Erneuerung und den Ausbau unserer Infrastruktur, zum Beispiel für Digitalisierung, Energie, Mobilität und Bildung.

Wirtschaft, Politik, Gesellschaft – wir alle sind gefordert

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir auch extreme Herausforderungen gut meistern können, wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft solidarisch zueinanderstehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die aktuelle Lage stellt uns alle erneut auf die Probe. Noch haben wir die Folgen der Corona-Pandemie nicht vollständig bewältigt und es bleibt abzuwarten, wie die Situation im Herbst sein wird. Nicht kalkulierbar ist der Russland-Ukraine-Krieg, der sich massiv auf die Weltwirtschaft und den Standort Bayern auswirkt. Deshalb müssen wir besonnen und klug mit Blick auf die kurz-, mittel- und langfristigen Konsequenzen agieren. Mehr denn je brauchen wir alle Mut zur Veränderung, Gestaltungswillen und Zuversicht. Damit wir auch in Zukunft in einem freien, demokratischen und wirtschaftlich starken sowie inklusivem und lebenswerten Bayern leben können.

#GewaltigeHerausforderungen

Wir alle haben viel zu verlieren

Durch die gemeinsamen Anstrengungen von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sind Bayern und Deutschland besser durch die Corona-Pandemie gekommen als die meisten Staaten in der Eurozone. Wir müssen alles tun, damit die aktuellen Stände bei Beschäftigung, Einkommen und Ausbildung gehalten und die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität des Standorts Bayern auf hohem Niveau bleiben und weiter ausgebaut werden können.

5.800.000

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Bayern

Mit einer Arbeitslosenquote von drei Prozent herrscht in Bayern zurzeit quasi Vollbeschäftigung.

57.600 €

Hohes Durchschnittseinkommen

In Bayern verdient man jährlich im Schnitt 3.000 Euro mehr als in anderen Bundesländern.

+150.000

Neue Arbeitsplätze seit 05/20 (Coronabedingter Tiefststand)

In Bayern gibt es aktuell sogar 76.000 Arbeitsplätze mehr als vor Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020.

93%

Unbefristete Arbeitsverhältnisse

Die unbefristete Vollzeitstelle ist in Bayern die Regel. Nur sieben Prozent haben befristete Arbeitsverträge.

3%

beträgt derzeit die Arbeitslosenquote in Bayern

Damit ist die Arbeitslosenquote in Bayern auch weiterhin niedriger als im Bundesdurchschnitt.

231.000

Auszubildende werden in Bayern ausgebildet

Während Corona haben die Betriebe ihr Ausbildungsniveau hochgehalten und steigern es jetzt wieder.