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Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2026

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Rückblick – Serielles und modulares Bauen

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 Volker M. Schilling
Volker M. Schilling
Mittelstand, Unternehmensfinanzierung, Technologiepolitik, Tourismus
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Auf der gemeinsamen Veranstaltung von vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Bayerischem Bauindustrieverband am 27. Juli 2026 lag der Fokus auf den vielfältigen Vorteilen des seriellen und modularen Bauens. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zeichnete ein umfassendes Bild: "Nicht nur zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum ist der Einsatz von industriellen Verfahren sinnvoll und effizient. Auch im Straßenbau oder beim Bau von Schienenwegen, Brücken und Kasernen lässt sich mit einer standardisierten Bauweise schneller, kostengünstiger und ressourcenschonender bauen, sanieren und instandhalten."

Neue Fertigungskonzepte bieten wichtige Vorteile

Mit neuen Fertigungskonzepten lässt es sich nicht nur schneller bauen, sondern auch kostengünstiger und ressourcenschonender. Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer Bayerischer Bauindustrieverband e. V., unterstrich: „Mit modularen und seriellen Bausystemen stellt die Bauindustrie eine umfassende Toolbox zur Verfügung, mit der Kosten und Bauzeit wirksam reduziert werden können, und das mit einer deutlichen Verbesserung der Ausführungsqualität.“

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Serielles und modulares Bauen ist vor allem dann erfolgreich, wenn die Rahmenbedingungen richtig gesetzt sind – beispielsweise durch harmonisierte Landesbauordnungen, vergaberechtliche Erleichterungen oder schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Christian Bernreiter MdL, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr machte hier deutlich: „Als Gesetzgeber schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen – als Auftraggeber und Bauherr setzen wir sie gemeinsam mit unseren Partnern in der Bauwirtschaft in die Praxis um.“

Chancen für den Mittelstand

Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass angesichts des hohen Baubedarfs und des daraus resultierenden enormen Marktvolumens auch mittlere und kleine Bauunternehmen von neuen Verfahren profitieren werden. Um die Potenziale seriellen und modularen Bauens auch wirklich breit nutzen zu können, fordert die vbw Anpassungen der Rahmenbedingungen für Bauprojekte insgesamt. Bertram Brossardt: „Wir brauchen mehr Mut, Tempo und Pragmatismus beim Bauen."

Vortragende und Podiumsteilnehmer

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer, Bayerischer Bauindustrieverband e. V.
  • Christian Bernreiter MdL, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
  • Dominik Wowra, Leiter Vertrieb, müllerblaustein HolzBauWerke GmbH
  • Markus Richthammer, Vorstand Industrie, Firmengruppe Max Bögl
  • Thomas Freiherr von Waldenfels, Referatsleiter, BAIUDBw (Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) Kompetenzzentrum Baumanagement, München
  • Martin Scheibner, Dreßler Bau GmbH, Aschaffenburg
  • Claus Berndorfer, Zentralbereichsleiter Infra, Firmengruppe Max Bögl
  • Prof. Wolfgang Wüst, Leiter, Abteilung Straßen- und Brückenbau, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
  • Michael Kordon, Direktor, Niederlassung Südbayern, Autobahn GmbH
  • Ralph Schweinfurth, Chefredakteur, Bayerische Staatszeitung (Moderation)

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