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Letzte Aktualisierung: 05. Februar 2026

Deutschland hat Zukunft

Rückblick – Wirtschaftspolitisches Monitoring des Bundeshaushalts

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Dr. Benedikt Rüchardt
Dr. Benedikt Rüchardt
Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft
Telefon +49 (0) 89-551 78-252 Mobil +49 (0) 173-349 39 60

Am 04. Februar 2026 präsentierte die vbw die neue Studie Wirtschaftspolitisches Monitoring des Bundeshaushalts. Sie belegt: Die Ausgaben des Bundes sind immer stärker auf Zukunftsaufgaben ausgerichtet, aber steigende Konsumausgaben schränken die Spielräume zu stark ein. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt forderte deshalb, die neuen Schulden müssen durch gezielte Investitionen das Wirtschaftswachstum stärken: „Ohne Strukturreformen und eine konsequente Priorisierung von Zukunftsinvestitionen droht der Bundeshaushalt gegen die Wand zu fahren – das muss verhindert werden.“

Zentrale Herausforderungen und Aufgaben wurden klar benannt

Die Diskussion um die Haushaltslücken zeigte die verschiedenen Schwerpunkte. Während Dennis Rohde, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, den Fokus auf einen stärker zielorientierten Mitteleinsatz, wirtschaftliche Dynamik und gleichmäßig geschulterte Konsolidierung setzt, forderte Manfred Knoll, MdL, Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, unter anderem den Abbau von Bürokratielasten, die den öffentlichen Personalaufwand massiv nach oben treiben. Tobias Hentze vom Institut der deutschen Wirtschaft mahnte hingegen, dass es noch besser gelingen muss, für Zukunftsaufgaben eingeplante Mittel auch einzusetzen.

Reformerfolg setzt Konsensbereitschaft voraus

Den Diskutanten zufolge sind schnelle Strukturreformen erforderlich, auch wenn sie zwangsläufig unpopuläre Aspekte beinhalten werden. Der Erfolg dieser Reformen hängt jedoch maßgeblich davon ab, die Menschen durch eine klare Kommunikation mitzunehmen und eine greifbare Perspektive aufzuzeigen.

Vortragende und Podiumsteilnehmer:

Moderation: Dr. Manfred Schäfers, Wirtschaftsredaktion Berlin, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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