Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt registrieren
Zur Übersicht
Themen und Services/Steuern

Letzte Aktualisierung: 22. Dezember 2021

Studie

Weltweite Mindeststeuer – Herausforderungen für die EU

Dr. Benedikt Rüchardt
Dr. Benedikt Rüchardt
Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-252 +mobil+ +49 (0)173-349 39 60
Weltweite Mindeststeuer – Herausforderungen für die EU
PDF | 0,9 MB

Die weltweite Mindeststeuer soll sicherstellen, dass Gewinne international tätiger Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Umsatz mit zumindest 15 Prozent versteuert werden. Das soll dem Steuerwettbewerb und steuerlichen Gestaltungen Grenzen setzen.

Herausforderungen für multinationale Unternehmen

Multinational tätige Unternehmen müssen dafür neue Datengrundlagen herstellen und zusätzliche interne Prozesse auflegen. Das führt zu erheblichem bürokratischem Aufwand. Dazu kommen Rechtsunsicherheit und Doppelbesteuerungsrisiken.

Bei der Umsetzung muss die EU neue Belastungen möglichst vermeiden

Um die politischen Ziele mit möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen, müssen im Rahmen der Umsetzung der Mindeststeuer in der EU vermeidbare Belastungen und Risiken soweit wie möglich ausgeschlossen werden. Dazu muss die Umsetzung mittels einer EU-Richtlinie erfolgen, die sich eng an den internationalen Vereinbarungen orientiert.

Vor allem müssen bei der Umsetzung Überschneidungen mit bestehenden Richtlinien aufgelöst und ein verpflichtendes Nebeneinander von Hinzurechnungsbesteuerung und globaler Mindestbesteuerung verhindert werden.

Die vbw Studie Weltweite Mindeststeuer – Herausforderungen für die EU begründet diese Vorgehensweise und zeigt Punkte auf, die dabei im Einzelnen zu beachten sind.