Der Arbeitskreis Steuerschätzung erwartet nach seinen am 07. Mai 2026 vorgestellten Ergebnissen ein weiter steigendes Steueraufkommen, das aber für die Jahre 2026 bis 2030 um jährlich 17,2 bis 17,8 Milliarden Euro niedriger ausfällt als im Oktober 2025 erwartet.
Die bis 2030 prognostizierten Mindereinnahmen summieren sich auf insgesamt 87,5 Milliarden Euro. Davon entfallen 52,3 Milliarden Euro auf den Bund, 15,7 Milliarden Euro auf die Länder und 24,4 Milliarden Euro auf die Gemeinden. Die Auswirkungen auf den bayerischen Staatshaushalt bleiben überschaubar.
Die Schätzung ist allerdings mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Insgesamt wird deutlich, dass Bund, Länder und Gemeinden einen konzentrierten Konsolidierungs-, Reform- und Wachstumskurs fahren müssen, um haushaltspolitisch hinreichend handlungsfähig zu bleiben.
Wir stellen einen etwas näheren Überblick zur Steuerschätzung zum Download zur Verfügung.