Die vbw war am 28. April 2026 Co-Veranstalter des ersten Tages des diesjährigen Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee. Im Mittelpunkt standen an diesem Tag die Soziale Marktwirtschaft und die Frage, wie eine gute Zukunft aus eigener Stärke gelingen kann – auf den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, aber unter den Bedingungen von zunehmendem Protektionismus sowie wachsender geopolitischer und geoökonomischer Konflikte.
Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft
Die vbw hat dazu beim ifo Institut in München eine Studie in Auftrag gegeben. Zentrales Ergebnis: In vielen Bereichen hat sich Deutschland von den Zielen der Sozialen Marktwirtschaft entfernt. Es braucht eine Rückbesinnung auf die Ziele und grundlegende Reformen, um die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen, heißt es in der Studie Wohlstand für alle: Wie Deutschland die Ziele der Sozialen Marktwirtschaft künftig erreichen kann.
Balance zwischen Regulierung und unternehmerischer Freiheit
In seiner Begrüßungsrede forderte vbw Präsident Wolfram Hatz eine Anpassung der Wirtschaftspolitik an die neuen, rauen Zeiten: „Orientierung hierbei müssen aber die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft geben. So sichern wir unsere Zukunft: durch die Stärkung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, eine kluge Balance zwischen Regulierung und unternehmerischer Freiheit, durch gezielte Investitionen sowie einen verlässlichen Ordnungsrahmen, der Chancen schafft und Leistung belohnt.“