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Letzte Aktualisierung: 21. September 2021

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Rohstoffpreise steigen weiter an – Rohölpreise sinken

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 Johannes Schmid
Johannes Schmid
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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Die Rohstoffpreise stiegen im August 2021 wieder an. Der vbw-Rohstoffpreisindex nahm gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Index sogar um 45,7 Prozent höher.

Die Preise für Industriemetalle entwickelten sich weiter stark differenziert. Im August stiegen die Preise für Titan (+28,9 Prozent), Magnesium (+24,8 Prozent) und Lithium (+14,8 Prozent) im Vergleich zum Vormonat stark an. Der Preis für Magnesium erreichte damit einen neuen Höchstwert seit zehn Jahren. Größere Preissprünge verzeichneten auch Indium (+13,8 Prozent) und Germanium (+10,5 Prozent) welche dadurch das Niveau aus dem Jahr 2019 wieder erreichten. Moderate Preiserhöhungen verzeichneten Wismut (+7,0 Prozent), Wolfram (+7,1 Prozent) und Aluminium (+4,9 Prozent). Einige Industriemetalle verzeichneten auch im Augst 2021 Preisrückgänge. Im Vergleich zum Vormonat sank vor allem der Preis für Eisenerz stark ab. Der Preis reduzierte sich um 23,5 Prozent und sank damit knapp unter das Niveau zu Beginn des Jahres.

Die Preise für Edelmetalle sanken im August 2021. Besonders stark war der Preisverfall bei Platin, welcher sich im Vergleich zum Vormonat um 7,4 Prozent reduzierte. Ebenfalls sanken die Preise für Palladium (-7,1 Prozent) und Silber (-6,7 Prozent). Der Preis für Gold sank schwächer um 1,2 Prozent und reduzierte sich damit den dritten Monat in Folge.

Die Preise für Seltene Erden stiegen insgesamt leicht an im August 2021. Besonders stark stiegen die Preise für Praseodym (+16,0 Prozent), Terbium (+13,9 Prozent) und Neodym (+11,9 Prozent) im Vergleich zum Vormonat an. Leicht negative Preiskorrekturen erfuhren Cerium (-1,4 Prozent) und Lanthan (-1,5 Prozent). Yttrium, Samarium und Europium verweilen auf dem Vormonatsniveau.

Der Ölpreis sank im August 2021 um 5,2 Prozent gegenüber Juli. Dadurch wurde der Preisanstieg der letzten vier Monate unterbrochen und als Folge sank der vbw-Rohstoffpreisindex mit Energie um 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Index immer noch 57,1 Prozent höher.

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vbw Rohstoffpreisindex, August 2021