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Letzte Aktualisierung: 05. Mai 2021

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Rohstoffpreise weiterhin im Höhenflug

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 Johannes Schmid
Johannes Schmid
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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Die Rohstoffpreise sind im Verlauf des ersten Quartals weiter gestiegen. Der vbw Rohstoffpreisindex nahm gegenüber dem letzten Quartal 2020 rund 3,2 Prozent zu und setzte damit den kontinuierlichen Anstieg fort. Im März 2021 nahm der Index um 3,5 Prozent zu und erreichte einen Wert, der zuletzt Mitte 2012 erreicht wurde. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm der Rohstoffpreisindex um 51,5 Prozent zu.

vbw-Rohstoffpreisindex_April2021

Die Preise für die meisten Industriemetalle waren im März 2021 noch einmal kräftig angestiegen. So nahm der Preis für Lithium (+29,41 Prozent), Kobalt (+10,9 Prozent) und Rhodium (+21,2 Prozent) im Vergleich zum Vormonat stark zu. Leichte Preisanstiege waren bei Aluminium (+5,4 Prozent), Eisenerz (+5,0 Prozent) und Kupfer (+6,4 Prozent) zu erkennen. Preisrückgänge erfuhren lediglich Blei (-6,0 Prozent) und Germanium (-0,8 Prozent).

Die Preise für Edelmetalle entwickelten sich differenziert. Im März sanken die Preise für Platin um 2,2 Prozent und für Silber um 6,4 Prozent. Trotzdem stiegen beide Edelmetalle im Durchschnitt des ersten Quartals 2021 um +23,4 Prozent und +7,8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Der Preis für Gold entwickelte sich im ersten Quartal dagegen leicht rückläufig mit -3,9 Prozent. Im Monatsvergleich stieg nur der Preis für Palladium um 5,0 Prozent an.

Die Preise für Seltene Erden legten alle im Vergleich zum Vorquartal zu. Besonders Dysposium (+41,1 Prozent) und Terbium (+63,0 Prozent) erfuhren massive Preissteigerungen im Vergleich zum letzten Quartal 2020.

Auch der Ölpreis zog im März 2021 weiter an. Der Rohölpreis stieg im ersten Quartal 2021 um 34,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der kontinuierliche Anstieg des Rohölpreises führte dazu, dass der vbw Rohstoffpreis-Index inklusive Energie im März um 5,6 Prozent höher lag als im Vormonat und im Jahresvergleich sogar um 91,4 Prozent zulegte.

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