Der vbw Rohstoffpreisindex setzte seinen Aufwärtstrend im Dezember 2025 beschleunigt fort und ist gegenüber dem Vormonat November um 4,5 Prozent auf 170,8 Punkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2024 lag der Index sogar um 14,2 Prozent höher. Gegenüber dem Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der vbw Rohstoffpreisindex sogar um ganze 54,9 Prozent höher.
Die Preise für Industriemetalle lagen im Dezember durchschnittlich um 4,5 Prozent höher als im Vormonat. Der Teilindex, der die Preisentwicklung der Seltenen Erden widerspiegelt, ging nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat im Dezember wieder leicht um 0,5 Prozent gegenüber November zurück. Die Preise für Edelmetalle stiegen im Dezember kräftig. Silber verteuerte sich gegenüber November um ganze 23,6 Prozent. Der Goldpreis erhöhte sich um 5,4 Prozent.
Der Preis für Rohöl ging im Dezember um 1,9 Prozent zurück. Folglich gab der vbw Rohstoffpreisindex mit Energie gegenüber November um 1,5 Prozent nach. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Index sogar um 14,8 Prozent niedriger.
Im Jahresdurchschnitt 2025 lag der vbw Rohstoffpreisindex bei 152,4 Punkten und damit um 4,9 Prozent höher als im Jahr 2024. Das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 wurde sogar um 40,0 Prozent übertroffen.
Besonders stark verteuerten sich im Jahr 2025 die Edelmetalle. Der Goldpreis lag im Jahresdurchschnitt um 44,4 Prozent höher als im Vorjahr, der Preis für Silber stieg um 41,0 Prozent. Die Preise für Industriemetalle stiegen im Schnitt um 4,5 Prozent. Die Seltenen Erden verteuerten sich im ungewichteten durchschnitt gegenüber 2024 um 15,0 Prozent.
Der Ölpreis lag im Jahresdurchschnitt 2025 um 14,3 Prozent niedriger als 2024. Folglich sank der vbw Rohstoffpreisindex mit Energie gegenüber dem Vorjahr um 13,3 Prozent. Das Niveau des letzten Vorkrisenjahres 2019 wurde allerdings klar um 10,9 Prozent überschritten.