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Letzte Aktualisierung: 28. September 2022

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Abwärtsbewegung vorerst gestoppt, Rohöl günstiger

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Elias Kerperin
Außen- und Volkswirtschaft, Referent Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
Telefon +49 (0)89-55178-422
August 2022

Nach einem vier Monate anhaltenden Rückgang der Rohstoffpreise, ist der vbw-Rohstoffpreisindex im August 2022 erstmals wieder leicht gestiegen (+2,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Index jedoch weiterhin um 10,9 Prozent niedriger.

Die Preise für Industriemetalle stiegen im August im Durchschnitt um 3,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Insbesondere stiegen die Preise für Zink (+15,5 Prozent), Wismut (+6,2 Prozent), Kupfer (+5,9 Prozent) und Blei (+5 Prozent). Aber auch die Preise für Nickel (+2,3 Prozent), Lithium (+1,9 Prozent), Aluminium (+1,4 Prozent), Wolfram (+0,8 Prozent) und Kadmium (+0,6 Prozent) gingen gegenüber dem Vormonat leicht nach oben. Preisrückgänge verzeichneten insbesondere Titan (-15,7 Prozent), Kobalt (-12,2 Prozent), Tantal (-10,6 Prozent) und Vanadium (-10,4 Prozent).

Die Preise für Edelmetalle verzeichneten im August 2022 ebenfalls Anstiege. Am stärksten erhöhte sich der Preis für Palladium, welcher 7,8 Prozent höher lag als im Vormonat. Der Preis für Platin stiegt um 4,6 Prozent. Auch die Preise für Silber (+3,5 Prozent) und Gold (+1,6 Prozent) stiegen im Vergleich zum Vormonat.

Die Preise für Seltene Erden sanken hingegen im August 2022 um durchschnittlich 7,6 Prozent. Der Preis für Gadolinium sank mit 19,9 Prozen am stärksten, weitere Seltene Erden wie Neodym (-15,1 Prozent), Praseodym (-14 Prozent) oder auch Cerium (-11,6 Prozent) verzeichneten ebenfalls bemerkenswerte Preisrückgänge.

Einen erneuten Preisrücksetzer verzeichnete auch Rohöl im August 2022. Im Monatsdurschnitt wurde hier ein Rückgang um 6,9 Prozent beobachtet. Der vbw-Rohstoffpreisindex mit Energie sank als Folge ebenfalls, und zwar um 6,6 Prozent. Der Index liegt damit jedoch weiterhin 34,7 Prozent über dem Vorjahres-Niveau.

Information

vbw Rohstoffpreisindex, August 2022

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