Die bayerische Wirtschaft

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Themen und Services/Konjunktur/Bayern + Deutschland

Letzte Aktualisierung: 15. Dezember 2020

Umfrage

M+E Konjunkturumfrage Bayern, Winter 2020

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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PDF | 1,6 MB

Die wirtschaftliche Lage in der bayerischen M+E Industrie bleibt schwierig. Gegenüber Sommer hat sich Lage stabilisiert, aber unsere Industrie kommt nur langsam aus der Rezession. Der Beschäftigungsrückgang wird sich vorerst fortsetzen.

Geschäftslage und -erwartungen

Gegenüber unserer Umfrage vom Juli 2020, in der die Bewertung der Geschäftslage auf einen historischen Tiefstand fiel, hat sich die Lage deutlich entspannt. Allerdings wird die aktuelle Geschäftslage per Saldo nach wie vor negativ bewertet.

Der Erwartungssaldo ist sowohl für das Inlands- als auch für das Auslandsgeschäft positiv, allerdings geht jeder zweite Betrieb von einer unveränderten Lage im kommenden Halbjahr aus. Der Erholungsprozess wird noch lange andauern. Nur jedes zweite Unternehmen erwartet, dass es bis Ende 2021 wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben wird

Produktions- und Investitionspläne

Die inländischen Produktionspläne der bayerischen M+E Unternehmen für die kommenden Monate sind insgesamt aufwärtsgerichtet. Die Hälfte der Betriebe geht aber von einer stagnierenden Produktionstätigkeit aus. An de Auslandssadorten sind die Pläne ähnlich.

Bei den Investitionsplänen im Inland ist noch keine Erholung zu erkennen. Positive und negative Pläne halten sich in etwa die Waage.An den Auslandsstandorten sind die Investitionspläne wieder im positiven Bereich.

Beschäftigungspläne

Der Beschäftigungsrückgang wird sich fortsetzen. Gut 34 Prozent der Unternehmen werden im ersten Halbjahr 2021 im Inland Stellen abbauen müssen. 18 Prozent hingegen wollen zusätzliche Stellen schaffen. Damit bleibt der Saldo mit -16,5 Punkten klar im negativen Bereich. Im Ausland sind die Pläne wieder im Plus.