Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 18. September 2020

Konjunktur/Bayern + Deutschland | Konjunkturreport

Konjunkturradar Inland 03/2020

 Joshua Wagener
Joshua Wagener
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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Die deutsche Wirtschaft ist infolge der Corona-Krise im zweiten Quartal 2020 deutlich um 9,7 Prozent geschrumpft. Das war der höchste Rückgang des Bruttoinlandsprodukts seit der Einführung einer vierteljährigen Erhebung im Jahr 1970.

Tiefpunkt ist erreicht

Die industrielle Produktion ist im zweiten Quartal bundesweit um 16,2 Prozent gesunken. Allerdings zeigte die Produktionskurve, ausgehend von sehr niedrigem Niveau, in den Monaten Mai und Juni wieder nach oben. Auch der Einzelhandel konnte seine Umsätze zuletzt wieder ausweiten. Nach wie vor äußerst schwach verläuft die Entwicklung in der Gastronomie und insbesondere in der Hotellerie.

Frühindikatoren zeigen nach oben

Auch die Früh- und Stimmungsindikatoren lassen hoffen, dass der konjunkturelle Tiefpunkt überschritten ist. Das ifo-Geschäftskilima konnte sich spürbar erholen, was vor allem an den Erwartungen liegt. Die Lagebewertung liegt noch auf niedrigem Niveau. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte zuletzt die Wachstumsschwelle von 50 Punkten überspringen.

Bodenbildung auch auf dem Arbeitsmarkt

Der merkliche Anstieg der Arbeitslosigkeit konnte gestoppt werden. Um saisonale Effekte bereinigt, nahm die Zahl der Arbeitslosen sowohl auf Bundesebene als auch in Bayern im Augsut wieder leicht ab.

Parallel dazu nimmt die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften wieder zu. Der Neuzugang an gemeldeten offenen Stellen nimmt seir juni wieder zu. Die Kurzarbeit bleibt aber auf sehr hohem Niveau.