Die bayerische Wirtschaft

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Themen und Services/Konjunktur/Bayern + Deutschland

Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2021

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Herbstgutachten 2021 der Wirtschaftsforschungsinstitute

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 Volker Leinweber
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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
Telefon +49 (0)89-551 78-133 +mobil+ +49 (0)173-573 89 25
 Johannes Schmid
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Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die wirtschaftliche Lage nach wie vor von der Corona-Krise gekennzeichnet. Die deutsche Wirtschaft befindet sich aber auf einem Wachstumspfad, der allerdings durch Lieferengpässe vor allem in der Industrie gebremst wird.

Weltwirtschaft

Die Expansion der Weltkonjunktur gerät aktuell dort ins Stocken, wo die Impffortschritte noch nicht ausreichend vorangekommen sind. Auch für die weitere Entwicklung sind die neuen Corona-Varianten, der mangelnde Impffortschrit sowie auch die globalen Lieferengpässe ein bremsender Faktor. Deshalb haben die Institute den prognostizierten Zuwachs der Weltproduktion igegenüber der Frühjahrsprognose von +6,3 auf +5,7 Prozent reduziert. Die Prognose für 2022 wird minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent erhöht.

Deutschland

Nachdem die Infektionswellen im Winterhalbjahr 2020/2021 den konjunkturellen Erholungsprozess ausgebremst hatten, befindet sich die deutsche Wirtschaft nun wieder auf Wachstumskurs. Allerdings wird vor allem die Industrieproduktion durch Lieferengpässe bei wichtigen Vorprodukten massiv behindert, was die gesamtwirtschaftliche Dynamik bremst. Für das Winterhalbjahr ist mit einer weiteren Verlangsamung zu rechnen, wenn das Infektionsgeschehen wieder anzieht.

Das Bruttoinlandsprodukt wird der Prognose zufolge im laufenden Jahr um 2,4 Prozent zunehmen, im Frühjahr waren die Institute noch von +3,9 Prozent ausgegangen. Die Dynamik verschiebt sich ins folgende Jahr, die Wachstumsprognose für 2022 wurde von +3,9 auf +4,8 Prozent angehoben.

Eine Zusammenfassung des Herbstgutachtens steht Ihnen als Download zur Verfügung.

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Zusammenfassung des Herbstgutachtens 2021