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Letzte Aktualisierung: 07. Oktober 2026

Report

Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 10/2026

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Geschäftsführer, Leiter der Abteilung Volks- und Außenwirtschaft
Telefon +49 (0) 89-551 78-133 Mobil +49 (0) 173-573 89 25
Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 10/2026

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft geben kein einheitliches Bild ab. Der ifo-Geschäftsklimaindex erreichte im September ein Jahreshoch, wobei die aktuele Lagebewertung stagnierte und die Erwartungen sich verbesserten. Der Economic Sentiment indicator setzte seine Erholung ebenfalls fort. Auch der ZEW-Konjunkturindex nahm zu, allerdings deutlich langsamer als zuvor. Beim sentix-Konjunkturindex wurde die aktuelle Lage besser wertet als zuvor, die Erwartungen gingen wieder zurück, bleiben per Saldo aber positiv. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie gab leicht nach, liegt mit 53,8 Punkten jedoch weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50-Punkten. Der Dienstleistungsindex stieg hingegen an und liegt mit 52,7 Punkten ebenfalls über der Wachstumsschwelle. Laut Mautstatistike stieg auch die Lkw-Fahrleistung leicht an.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone entwickeln sich nicht eindeutig. So stiegen die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor an, beide liegen nun über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der OECD leading-indicator verbesserte sich erneut. Dagegen gaben sowohl der Economic Sentiment indicator als auch der ZEW-Konjunkturerwartungsindex wieder nach. Auch der sentix-Konjunkturindex ging leicht zurück, da die Erwartungen schlechter ausfielen als im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung fiel unverändert aus und bleibt per Saldo negativ.

Weltwirtschaft

Die globalen Frühindikatoren entwickeln sich ebenfalls differenziert. Der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft konnte sich weiter verbessern. Auch die Einkaufsmanagerindizes stiegen an, sowohl der Industrie- als auch der Dienstleistungsindex liegen ein gutes Stück über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der OECD leading-indicator bewegte sich seitwärts. Der sentix-Konjunkturindex gab leicht nach. Zwar wurde die aktuelle Lage minimal besser bewertet, die Erwartungen hingegen gingen zurück. Beide Indizes bleiben aber im positiven Bereich. Der RWI-Containerumschlagindex gab ebenso wie der Baltic Dry Index zuletzt wieder nach.

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