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Letzte Aktualisierung: 08. Februar 2024

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Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 02/2024

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Geschäftsführer, Leiter der Abteilung Volks- und Außenwirtschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-133 +mobil+ +49 (0)173-573 89 25
Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 02/2024
Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft geben kein positives Bild ab. Das ifo-Geschäftsklima ging zuletzt wieder zwei Monate in Folge zurück, das trifft sowohl auf die Lagebewertung als auch auf die Erwratungen zu. Auch der sentix-Konjunkturindex gab wieder nach und liegt ebenso wie beide Teilkomponenten deutlich im negativen Bereich. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie setzt seine Erholung zwar fort, mit 45,5 Punkten bleibt er aber klar unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das gilt auch für den Dienstleistungsindex, der zuletzt auf 47,6 Punkte gefallen ist. Der Economic Sentiment indicator ging nach einer zwischenzeitlichen Erholung ebenfalls wieder zurück. Auch die Lkw-Fahrleistung laut Mautstatistik zeigt nach unten. Lediglich der ZEW-Konjunkturerwartungsindex konnte sich weiter verbessern und liegt zudem im positiven Bereich.

Eurozone

In der Eurozone konnten sich einige Frühindikatoren erholen, sie bleiben insgesamt aber auf einem niedrigen Niveau. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie setzte seine Erholung fort, bleibt mit 46,6 Punkten Punkten aber unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Index für die Dienstleistungen liegt mit 48,4 Punkten ebenfalls darunter. Der Economic Sentiment Indicator stagnierte sowohl für die Eurozone als auch für die EU insgesamt nach einer zwischenzeitlichen Erholung. Aufwärts gerichtet ist sentix-Konjunktur-index, was sowohl an der Lagebeurteilung als auch an den Erwartungen liegt. Die Indizes liegen aber immer noch im negativen Bereich. Der OECD-leading indicator für die großen europäischen Volkswirtschaften ist ebenfalls gestiegen und erreicht fast wieder seinen langjährigen Durchschnitt. Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex liegt klar im positiven Bereich, konnte sich zuletzt aber nicht weiter verbessern.

Weltwirtschaft

Die Frühindikatoren für die Weltwirtschaft geben Anlass zu vorsichtiger Zuversicht. Sowohl der OECD leading indicator für die G 20 als auch der Bundesbankfrühindikator für die Weltwirtschaft konnten sich weiter verbessern. Gleiches gilt für den sentix-Konjunkturindikator, der erstmals wieder in den positiven Bereich kletterte. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen liegen knapp über der Nulllinie. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte sich ebenfalls erholen, mit 49,6 Punkten bleibt er aber noch knapp unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Containerumschlagsindex bewegte sich zuletzt auf vergleichsweise hohem Niveau seitwärts. Der Welthandel folgt dieser positiven Entwicklung bislang jedoch nicht. Auch der Baltic Dry Index zeigt im Trend eine Seitwärtsbewegung, allerdings auf eher niedrigem Niveau.

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