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Letzte Aktualisierung: 18. März 2022

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Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 11/2022

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Geschäftsführer, Leiter der Abteilung Volks- und Außenwirtschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-133 +mobil+ +49 (0)173-573 89 25
Economic Outlook – Frühindikatoren auf einen Blick 11/2022
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Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft sind zum Großteil weiter abwärts gerichtet. Beim ifo-Geschäftsklima stabilisierten sich die Erwartungen auf sehr niedrigem Niveau, die Geschäftslage wurde schlechter bewertet als im Vormonat. Die Einkaufsmanagerindizes entfernen sich weiter von der Wachstumsschwelle: der Industrie-Index liegt bei 45,1 Punkten, der Dienstleistungsindex bei 46,5. Der Economic Sentiment indicator setzte seinen Rückgang etwas verlangsamt fort. Der sentix-Konjunktur-Index konnte sich etwas erholen und zwar sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen. Auch der ZEW-Konjunkturerwartungsindex nahm auf niedrigem Niveau wieder zu. Die Lkw-Fahrleistung laut Mautstatistik hat sich kaum verändert.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone zeigen größtenteils nach unten. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie sank auf 46,4 Punkte, der Dienstleistungsindex auf 48,6. Damit liegen beide unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Economic Sentiment Indicator ging sowohl für die Eurozone als auch für die EU insgesamt weiter leicht zurück. Gleiches gilt für den OECD-leading indicator für die Eurozone. Verbessern konnte sich hingegen von niedrigem Niveau aus der ZEW-Konjunkturerwartungsindex. Dies ist auch beim sentix-Konjunkturindikator der Fall, wo sich sowohl die Lageeinschätzung als auch die Erwartungen leicht erholten.

Weltwirtschaft

Die Frühindikatoren für die Weltwirtschaft entwickeln sich ebenfalls mehrheitlich nach unten. Sowohl der OECD leading indicator als auch der Bundesbankfrühindikator für die Weltwirtschaft legen seit längerem unter ihrem langjährigen Durchschnitt und setzten ihren Rückgang weiter fort. Auch der Einkaufsmanagerindex für die Industrie ging weiter zurück und lag mit 49,5 Punkten erstmals wieder knapp unter der Wachstumsschwelle. Auf niedrigem Niveau erholen konnte sich der sentix-Konjunkturindikator. Hier verbesserten sich sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch die Erwartungen ein kleines Stück. Der Containerumschlagsindex legte leicht zu, der Baltic Dry Index ging zuletzt wieder zurück.

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