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Themen und Services/Fachkräftesicherung

Letzte Aktualisierung: 04. Mai 2021

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OnlineKongress: Berufliche Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt

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Dr. Markus Meyer
Dr. Markus Meyer
Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosenversicherung, Grundsicherung, Fachkräftesicherung, Vereinbarkeit Familie und Beruf, BGM/BGF
+49 (0)89-551 78-215 +49 (0)170-680 31 15

Die eigenen Begabungen und Fähigkeiten ins Arbeitsleben einzubringen, zählt zum Kern von Inklusion. Gleichzeitig leisten Menschen mit Behinderung einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Auf dem vbw OnlineKongress im Rahmen der Werkstätten:Messe am 14. April 2021 diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung, wie mehr Übergänge von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden können. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt unterstrich: „In Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels darf kein Talent verloren gehen. Es kommt auf jeden und jede an! Vor diesem Hintergrund sind Menschen mit Schwerbehinderung heute zunehmend ein selbstverständlicher Teil der Belegschaften.“

Keine neuen Einstiegshürden für Menschen mit Behinderung

Die Beschäftigung schwerbehinderter Personen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, in Bayern noch stärker als im Bund. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, trotzdem muss es künftig gelingen, noch mehr schwerbehinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. In diesem Zusammenhang betonte Brossardt: „Keine Lösung ist es aus unserer Sicht, die bestehenden Schutzvorschriften weiter zu verschärfen oder die Ausgleichsabgabe zu erhöhen. Das ist vielleicht gut gemeint, aber sicher nicht gut im Ergebnis. Wir müssen Schwerbehinderten Türen in die Beschäftigung öffnen, anstatt die Schwellen dorthin zu erhöhen.“

Wege zu noch mehr beruflicher Inklusion: Informationen, Anreize, aktive Vermittlung

Anstelle von Sanktionen brauchen Unternehmen Anreize, Unterstützung und Informationen darüber, welche Chancen und Bedingungen mit der Beschäftigung Schwerbehinderter verbunden sind. Die Arbeitsagenturen, Reha-Träger, Integrationsfachdienste und nicht zuletzt auch die Werkstätten für behinderte Menschen sind gemeinsam gefordert, durch Betreuung, Beratung und gezielte Vermittlung mehr Übergänge in den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten. Aufgabe der Politik ist es, gesetzlichen Anpassungsbedarf bei der beruflichen Teilhabe zu erkennen und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft umzusetzen.

Vortragende und Podiumsteilnehmer

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstands, Bundesagentur für Arbeit
Dr. Jochen Walter, Mitglied des Vorstands, Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen
Catharina Raubal, Leiterin Produktmanagement Rehabilitation, bfz gGmbH
Gerhard Eichner, Leiter Marketing , DE software & control GmbH
Friedrich Steininger, Geschäftsführer, DE software & control GmbH
Norbert Dünkel, MdL, CSU
Susann Enders, MdL, Freie Wähler
Thomas Gehring, MdL, II. Vizepräsident des bayerischen Landtags, Bündnis 90/Die Grünen
Julika Sandt, MdL, FDP
Margit Wild, MdL, SPD