Auf unserem Kongress am 18. März 2026, den wir in Kooperation mit der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU durchgeführt haben, sprachen wir darüber, wie die Rahmenbedingungen für die europäische Fahrzeugindustrie verbessert werden können.
Christine Völzow, Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik der vbw, forderte Nachbesserungen beim Automobilpaket: Flottengrenzwerte müssen für Fahrzeugbauer erreichbar sein. Erforderlich sind insbesondere Technologieoffenheit und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur – für PKW und LKW.
Bedarfsgerechte Mobilität sicherstellen
Gegenstand der Vorträge und der Diskussion waren unter anderem Schwerpunkte des EU-Automobilpakets, der Ausbau der Tank- und Ladeinfrastruktur sowie Bürokratieabbau. Sowohl die Belange der Automobil- als auch der Nutzfahrzeugindustrie wurden erörtert. Am Ende waren sich alle einig, dass das EU-Autopaket praxisnah und technologieoffen ausgestaltet werden muss.
Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen
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Christine Völzow, Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., München
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Hubert Aiwanger, MdL, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, München
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Moumen Hamdouch, Referatsleiter – Nachhaltiger und intelligenter Verkehr, GD Mobilität und Verkehr, Europäische Kommission, Brüssel
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Markus Ferber, MdEP, EVP, Deutschland, Ausschuss für Verkehr und Tourismus, Europäisches Parlament, Brüssel
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Dr. Frank Niederländer, Vice President & Head of European Governmental Affairs, BMW Group, Brüssel
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Peter Glonegger, Senior Vice President Homologation & Product Compliance, MAN Truck & Bus SE, München
Moderation: Katrin Pribyl, EU-Korrespondentin, reportrois