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Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2023

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Energiepreise geben erneut nach

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Elias Kerperin
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
Telefon +49 (0)89-551 78-422
November 2022

Der vbw Energiepreisindex ging im November 2022 den dritten Monat in Folge zurück. Das Minus betrug 11,5 Prozent und fiel damit höher aus als im September (-4,8 Prozent) und Oktober (-9,3 Prozent). Nichtsdestotrotz befindet sich der Index mit 247,3 Punkten weiterhin auf einem hohen Niveau und knapp ein Drittel höher als im Vorjahr. Seit November 2019 haben sich die Energiepreise mehr als verdoppelt (+122,7 Prozent).

Primärenergie

Der Index für Primärenergie ging im November 2022 deutlich zurück auf 279,3 Punkte (-14,9 Prozent). Der Primärenergie-Index sank damit schneller als der allgemeine Energiepreisindex, verbleibt jedoch auf einem sehr hohen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der Index im November 2022 um fast 40 Prozent höher, im Vergleich zu 2019 sogar um 151,2 Prozent. Am stärksten sanken im Bereich der Primärenergie auf Monatssicht erneut die Einfuhrpreise für Erdgas (-23,9 Prozent) und Steinkohle (-19,5 Prozent). Preissteigerungen erfuhren hingegen sowohl in Deutschland erzeugtes Erdöl (+2,4 Prozent) als auch in Deutschland für Gewerbekunden erzeugtes Erdgas (+6,4 Prozent). Der Preis für Braunkohle veränderte sich im November nicht.

Sekundärenergie

Der Preisindex für Sekundärenergie sank im November 2022 unterdurchschnittlich um 6,6 Prozent. Mit 215,3 Punkten liegt er rund 35 Prozent bzw. um ein Drittel höher als im Vorjahr. Verantwortlich für den Rückgang im November waren insbesondere die Preise für Strom für Sondervertragskunden (-11,4 Prozent) sowie für Diesel (-8,0 Prozent) und leichtes Heizöl (-16,9 Prozent). Preisanstiege wurden insbesondere bei eingeführtem Strom (+11,9 Prozent) und bei in Deutschland erzeugtem Flüssiggas beobachtet (+3,6 Prozent).

Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist und der neben dem Einfuhrpreis auch die inländischen Erzeugerpreise enthält, verzeichnete im November 2022 einen Rückgang um 5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Index damit weiterhin um 35 Prozent höher. Im Vergleich zum November 2019 hat sich der Preis mehr als verdoppelt (+110,1 Prozent).

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vbw Energiepreisindex, November 2022

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Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex

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