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Letzte Aktualisierung: 17. August 2026

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Hohe Energiepreise im zweiten Quartal durch den Irankrieg

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Der vbw Energiepreisindex lag im zweiten Quartal 2026 bei durchschnittlich 132,9 Punkten. Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Index damit um 14,2 Prozent an. Im langjährigen Vergleich verharren die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft weiter auf erhöhtem Niveau. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 – dem letzten Jahr vor der Coronakrise – lag der vbw Energiepreisindex im zweiten Quartal 2026 um fast 60 Prozent höher.

Der Index für Primärenergie lag im zweiten Quartal des laufenden Jahres mit durchschnittlich 135,5 Punkten um fast ein Viertel (+24,5 Prozent) höher als im ersten Quartal. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 lagen die Preise für die bayerische Wirtschaft für Primärenergieträger im zweiten Quartal 2026 weiterhin hoch. Mit einem Plus von 69,6 Prozent lag der dazugehörige Index um über zwei Drittel höher als vor der Corona-Pandemie.

Auch der Index für Sekundärenergie stieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal an, wenn auch langsamer (+5,1 Prozent). ährend die Einfuhrpreise für Strom zurückgingen (-6,4 Prozent), stiegen die Erzeugerpreise für Diesel merklich (+7,9 Prozent) und die für Flüssiggas (+36,8 Prozent) stark an. Die Erzeugerpreise für Fernwärme veränderten sich gegenüber dem Vorquartal nur geringfügig (-0,3 Prozent). Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 lag der Preisindex für Sekundärenergie im zweiten Quartal 2026 um rund die Hälfte (+48,6 Prozent) höher.

Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist und der neben dem Einfuhrpreis auch die inländischen Erzeugerpreise enthält, ging im zweiten Quartal 2026 entgegen dem allgemeinen Trend leicht um 0,9 Prozent zurück. Mit durchschnittlich 107,0 Punkten lag jedoch auch dieser Index weiterhin klar über dem Niveau (28,6 Prozent) von vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019.

Juni 2026

Der vbw Energiepreisindex ist im Juni 2026 um 6,3 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 126,9 Punkte zurückgegangen. Dies war der erste deutliche Rückgang, nachdem der Index zwischen Februar und April des laufenden Jahres infolge des Irankriegs um gut 25 Prozent in die Höhe geschnellt war. Das Niveau des Vorjahresmonats Juni 2025 wurde dadurch um 13,2 Prozent überschritten. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2019 – dem letzten Vorkrisenjahr – lagen die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft sogar um über die Hälfte (+51,7 Prozent höher.

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