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Letzte Aktualisierung: 07. April 2026

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Januar 2026 – Energiepreise legen zum Jahresbeginn zu

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Der vbw Energiepreisindex ist im Januar 2026 wieder gestiegen. Gegenüber Dezember 2025 legte er um 1,5 Prozent zu. Das Niveau des Vorjahres wurde dank des Rückgangs im Frühjahr 2025 um 14,7 Prozent unterschritten. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2019 – dem letzten Vorkrisenjahr – lagen die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft aktuell hingegen um fast 30 Prozent höher. Die Folgen des Iran-Kriegs sind in diesen Daten noch nicht enthalten.

Der Anstieg des vbw Energiepreisindex im Januar ist auf die Primärenergie zurückzuführen. Dieser Teilindex notierte im Januar bei 97,0 Punkten. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index um 3,3 Prozent. Das Vorjahresniveau wurde hingegen um 22,8 Prozent unterschritten. Besonders stark verteuerte sich im Vormonatsvergleich Steinkohle und Braunkohle. Bei Erdöl stiegen die Einfuhrpreise, während die Erzeugerpreise nachgaben. Gleiches gilt für Erdgas.

Der Teilindex für Sekundärenergie blieb im Januar nahezu unverändert bei 119,8 Punkten (+0,1 Prozent gegenüber Dezember). Das Vorjahresniveau wurde um 6,8 Prozent unterschritten. Während sich leichtes Heizöl und Diesel deutlich gegenüber Dezember verteuerten, gingen die Preise für Flüssiggas und Fernwärme zurück.

Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im Januar 2026 bei 109,7 Punkten. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Dezember und 8,0 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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