Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2024

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Energiemärkte im neuen Jahr unauffällig

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1. Quartal 2024

Der vbw Energiepreisindex ist im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorquartal um 4,6 Prozent auf durchschnittlich 122,6 Punkte zurückgegangen. Innerhalb des Quartalszeitraums hat sich der Index hingegen nur leicht verändert. Mit 122,3 Punkten lag dieser im März um 0,9 Prozent niedriger als im Januar. Nichtsdestotrotz verharren die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft weiter auf erhöhtem Niveau. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 – dem letzten Jahr vor der Coronakrise – lag der vbw Energiepreisindex im ersten Quartal 2024 um fast die Hälfte höher (+46,6 Prozent).

März 2024

Der vbw Energiepreisindex ist im März 2024 um 0,2 Prozent auf 122,3 Punkte gestiegen. Damit setzt sich die Seitwärtsbewegung des Index fort, nachdem er im Herbst 2023 noch einmal starke Auf- und Abbewegungen verzeichnet hatte. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 – dem letzten Jahr vor der Coronapandemie – lagen die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft weiterhin um fast die Hälfte (+46,3 Prozent) höher. Im Vergleich zum August 2022, als die Preise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine historische Höchststände erreichten, lag der Index jedoch um 41,4 Prozent niedriger.

Der Index für Primärenergie notierte im März 2024 bei 120,1 Punkten. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index um überdurchschnittliche 1,0 Prozent an. Im Vergleich zum Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der Index damit um rund die Hälfte höher (+50,2 Prozent). Ausschlaggebend für den Anstieg im März, im Vergleich zum Vormonat, waren vor allem höhere inländische Erzeugerpreise für Braunkohle (+7,9 Prozent) und Erdöl (+3,0 Prozent). Die Einfuhrpreise für Erdgas (-1,4 Prozent) und Steinkohle (-1,5 Prozent) gingen hingegen zurück.

Der Preisindex für Sekundärenergie ging im März 2024 im Vergleich zum Februar leicht um 0,5 Prozent zurück. Mit 124,6 Punkten lag dieser, wie die anderen Indizes auch, aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zum Durchschnitt des Vor-Corona-Jahres 2019 lag der Index um 42,1 Prozent höher. Verantwortlich für den Rückgang im März waren vor allem die inländischen Erzeugerpreise für die auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (-2,5 Prozent) und Diesel (-1,1 Prozent). Die Erzeugerpreise für Fernwärme (0,3 Prozent) und insbesondere die Preise für Flüssiggas (+3,7 Prozent) stiegen im März im Vergleich zum Vormonat hingegen an.

Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist und der neben dem Einfuhrpreis auch die inländischen Erzeugerpreise enthält, veränderte sich im März 2024 nicht, sondern stagnierte bei 111,5 Punkten. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 lag der Preisindex damit weiterhin um 34,0 Prozent höher.

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vbw Energiepreisindex, März 2024

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Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex

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