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Themen und Services/Energie + Klima/Energie

Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2022

Deutschland hat Zukunft | OnlineKongress

Rückblick – 10. Monitoring der Energiewende

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Am 12. Januar 2022 legte die vbw zum zehnten Mal eine Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende vor. Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer, stellte klar, dass die Ergebnisse besorgniserregend sind. „Obwohl die Klimaziele noch ambitionierter geworden sind, haben sich wichtige Indikatoren sogar verschlechtert. Es ist höchste Zeit für strukturelle Änderungen des Energiesystems“, so Brossardt.

Versorgungssicherheit noch gewährleistet – Strompreise zu hoch

Dr. Almut Kirchner von Prognos präsentierte die Ergebnisse des 10. Monitorings. Die Versorgungssicherheit ist noch gewährleistet, der Netzausbau darf aber nicht weiter verzögert werden. Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Strompreisend, daher wird die Bezahlbarkeit negativ bewertet. Die positive Entwicklung der Treibhausgasemissionen ist auf Corona-Effekte zurückzuführen.

Mehr Tempo bei Netzen und Erneuerbaren

Kirchner und Brossardt waren sich einig, dass der Ausbau der Netze und der erneuerbaren Energien schneller gehen muss. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen daher auf allen Ebenen beschleunigt werden. Zudem sind niedrige Industriestrompreise die Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Standort und effektiven Klimaschutz.

Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., München
  • Dr. Almut Kirchner, Direktorin / Partnerin, Prognos AG, Basel

Moderation: Thomas Sigmund, Ressortleiter Politik und Leiter Hauptstadtbüro, Handelsblatt

Rückblick

10. Monitoring der Energiewende
am 12.01.2022 in Online