Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt registrieren
Zur Übersicht
Themen und Services/Bildung/Bildung im Überblick

Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2021

Information

Förderung regionaler Cluster für die MINT-Bildung von Jugendlichen

Kontakt
 Simona Riester
Simona Riester
Integration von Geflüchteten, MINT-Talentförderung, Projekte
+49 (0)89-551 78-218 +49 (0)151-425 650 99

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine zweite Richtlinie zur Förderung regionaler Cluster für die MINT-Bildung von Jugendlichen veröffentlicht. Diese ist Bestandteil des MINT-Aktionsplans der Bundesregierung. Im Rahmen des Aktionsplans fördert das BMBF bereits MINT-Cluster sowie den Aufbau einer MINT-Kompetenz- und Vernetzungsstelle.

Förderbekanntmachung für regionale Cluster

Mit der aktuellen Richtlinie sollen der Auf- sowie Ausbau regionaler Clusterstrukturen für die MINT-Bildung von Jugendlichen finanziell unterstützt werden. Der Zusammenschluss maßgeblicher Akteure in Regionen und Kommunen soll ein langfristiges und dauerhaftes außerschulisches Angebot an MINT-Bildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren ermöglichen. Angestrebt werden Strukturen für niederschwellige Angebote. Diese sollen so selbstverständlich werden wie der Besuch eines Sportvereins oder der Musikschule. Kooperationen mit Schulen sind hierzu ausdrücklich erwünscht.

Ziel ist es, junge Menschen für MINT zu begeistern und eine berufliche Perspektive im MINT-Bereich aufzuzeigen. Die neue Maßnahme richtet sich ausdrücklich auch an bereits bestehende MINT-Cluster (mit Ausnahme der bereits geförderten Projekte der ersten Richtlinie), an Schülerlabore/Schülerforschungszentren sowie an Akteure, die bislang im MINT-Bereich, aber noch nicht im Bildungsbereich tätig sind ( etwa Technologiecluster, "Maker-Szene") und an zivilgesellschaftliche Akteure (beispielsweise freiwillige Feuerwehr, Pfadfinder) sowie an Bildungsträger, die auf kommunaler Ebene tätig sind.

Als MINT-Cluster werden Kooperationen der vor Ort relevanten Akteure aus mindestens drei der im Folgenden genannten vier Bereiche verstanden:

  • Wissenschaft und Bildung
  • Zivilgesellschaft
  • Wirtschaft
  • öffentlicher Sektor auf kommunaler Ebene.

Antragsberechtigt sind juristische Personen wie etwa Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine, Stiftungen, kommunale Wirtschaftsverbände, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Bildungsträger, Gebietskörperschaften, Kommunalverbände und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, die über ausgewiesene Kompetenzen im MINT-Kontext verfügen. Cluster, die bereits durch die öffentliche Hand oder von Stiftungen und Verbänden gefördert werden, können im Rahmen dieser Bekanntmachung nur für zusätzliche, neue Maßnahmen gefördert werden. Eine bestehende Förderung durch Dritte ist offenzulegen. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie können ausschließlich Verbundprojekte gefördert werden. Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren gewährt. Die Zuwendung soll bis zu 500.000 Euro pro Cluster für eine maximal vorgesehene Laufzeit von fünf Jahren nicht überschreiten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 26. April 2021 Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen.

Die Bekanntmachung und weitere Infos finden Sie hier .