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Themen und Services/Bildung/Berufsorientierung

Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2026

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Abschluss der ersten Projektphase QmBO: Berufsorientierung qualitativ stärken

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 Alisha Ogidan
Alisha Ogidan
Fachkräftesicherung, FKS+ Projekte, Berufsorientierung
Telefon +49 (0) 89-551 78-438 Mobil +49 (0) 160-975 073 76

Am 17. Juli 2026 stellte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Haus der Bayerischen Wirtschaft die Ergebnisse der ersten Projektphase des Schulversuchs Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen (QmBO) vor.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, tauschten sich bei der Veranstaltung mit den Schüler*innen des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen sowie den Lehrkräften der Heinrich-Sinz-Schule in Ichenhausen über die positiven Auswirkungen eines nachhaltigen Qualitätsmanagements im Bereich der beruflichen Orientierung aus.

Positive Ergebnisse der ersten Projektphase

In seinem Grußwort hob Bertram Brossardt den Mehrwert des Projektes für die bayerischen Unternehmen hervor: „Die Angebote zur beruflichen Orientierung im Unterricht helfen Jugendlichen, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Davon profitieren auch unsere Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Denn diese bleibt trotz der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen eine wichtige Zukunftsaufgabe.“

Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Schulversuch einen Mehrwert für die Schüler*innen und das Schulsystem liefert. Durch die systematische Weiterentwicklung des Berufsorientierungsangebots an den Schulen haben die Schüler*innen die Möglichkeit, ihre Entscheidungskompetenz und Reflexionsfähigkeit zu verbessern. Deutlich wurde dies u.a. bei der Vorstellung des erfolgreichen Konzeptes des „Berufsspezifischen Nachmittagsprojekts“ der Heinrich-Sinz-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum in Ichenhausen. In dieser Berufsorientierungsmaßnahme lernen die Schüler*innen praxisnah unterschiedliche Berufe kennen, um ihre Berufswahl und den Einstieg in eine Ausbildung zu erleichtern.

Aufgrund ihrer herausragenden und ganzheitlichen Berufsorientierungsmaßnahmen wurde das Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen bereits mit dem „Berufswahl-SIEGEL“ ausgezeichnet. Mit ihren Good-Practice-Beispielen leistet die Schule nun im Rahmen des Schulversuchs einen wertvollen Beitrag zur flächendeckenden Verstetigung einer erfolgreichen Beruflichen Orientierung an allen weiterführenden Schulen im Freistaat.

23 Modellschulen erproben und gestalten neue Ansätze

Am Schulversuch beteiligen sich 23 Modellschulen aller weiterführenden Schulen aus allen bayerischen Regierungsbezirken. Berücksichtigung finden dabei insbesondere Good-Practice-Beispiele von Schulen, die mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet sind.

Vom Modellprojekt zum neuen Standard für Bayerns Schulen

Nach dem erfolgreichen Abschluss im Juli 2027 sollen die Ergebnisse und Qualitätsstandards des Schulversuchs sowohl auf Schul- als auch auf Schulaufsichtsebene dauerhaft verstetigt werden. Final soll eine strukturelle und nachhaltige Verankerung einer modernen beruflichen Orientierung an allen Schulen in Bayern erfolgen. Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) begleitet das Projekt wissenschaftlich. In der finalen Projektphase bis Juli 2027 liegt der Fokus insbesondere auf der Wirkungsmessung und wissenschaftlichen Evaluierung aller erprobten Berufsorientierungsmaßnahmen.

Der Schulversuch wird finanziell sowie ideell von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gefördert.

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