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Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2026

Studie

Update 2026: Internationale Risiken für Unternehmen

Dr. Benedikt Rüchardt
Dr. Benedikt Rüchardt
Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft
Telefon +49 (0) 89-551 78-252 Mobil +49 (0) 173-349 39 60
Update 2026: Internationale Risiken für Unternehmen

Seit 2019 untersuchen wir, wie hoch bayerische Unternehmen verschiedene für sie relevante Risiken einschätzen. Seit 2025 nimmt die Untersuchung ganz Deutschland in den Blick.

Risikolage verschärft sich weiter

Unsere Ergebnisse zeigen, dass aus Sicht der Unternehmen die Risiken in den letzten Jahren laufend zugenommen haben. Das gilt auch für das Jahr 2026. Die Unternehmen verbinden fast alle 18 in der Studie abgefragten Parameter öfter mit einem hohen Risiko als noch vor einem Jahr.

Hausgemachte Risiken dominieren - trotz steigender externer Risiken

Trotz steigender internationaler und geopolitischer Risiken sind es vor allem hausgemachte Schwächen des Standorts Deutschland, die die Risikolage der heimischen Unternehmen auffallend stark prägen. Das Problem: Diese hausgemachten Standortfaktoren haben laut Studie deutlich stärkere negative Auswirkungen auf Investitions- und Standortentscheidungen als internationale Risiken, von denen auch viele andere Länder betroffen sind.

Risikowahrnehmung bayerischer Unternehmen steigt überdurchschnittlich

Die Analyse zeigt weiter, dass die Risikowahrnehmung bayerischer Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr besonders stark gestiegen ist. Die Studie deutet auch darauf hin, dass die aktuelle Risikolage Geschäftsmodelle sowie Investitions- und Standortentscheidungen bayerischer Unternehmen überdurchschnittlich herausfordert.

Lokale Kostenfaktoren, Fachkräfte-Engpässe Klima-sowie Umweltpolitik wiegen besonders schwer

In ausgesprochen hohem Maß investitionshemmend wirken dabei hohe Arbeitskosten, Fachkräfte-Engpässe und teure Energie, gefolgt von hohen Unternehmensteuern und der Klima- und Umweltpolitik. Alle diese Risiken sind lokal verursacht. Die Schlussfolgerung daraus liegt auf der Hand: Wir müssen nationale Standortnachteile durch eine Politik, die die Wettbewerbsfähigkeit stärkt, konsequent abbauen. Das verringert nicht nur unmittelbar die selbst verschuldeten Risiken. Es ermöglicht den Unternehmen zugleich, die nicht direkt zu beeinflussenden globalen Risiken durch Gegenmaßnahmen abzufedern.

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