Der oberpfälzische Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt in Oberpfalz ist weiterhin robust, befindet sich aber in einer herausfordernden Lage. Neben der konjunkturellen Krise wirken sich auch die strukturellen Entwicklungen auf den oberpfälzischen Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit steigt seit den letzten Jahren an und viele Betriebe müssen aufgrund der wirtschaftlichen Schwächephase Beschäftigung abbauen.
Der Struktur- und Konjunkturkrise begegnen
Der Struktur- und Konjunkturkrise sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen Stagnation muss mit gezielten Maßnahmen, wie der Senkung der Energiekosten, der Arbeitszeitflexibilisierung, der Reform der sozialen Sicherungssysteme sowie einer Entbürokratisierung entgegengewirkt werden.
Wirtschaftsförderung ins Zentrum der Kommunalpolitik stellen
Auch auf kommunaler Ebene können wichtige Weichen zur Stärkung der lokalen Arbeitsmärkte gestellt werden. Eine starke oberpfälzische Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, verlässliche (Gewerbe-) Steuereinnahmen zu sichern, wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen und damit langfristige Perspektiven für die Menschen vor Ort zu eröffnen. Wir fordern deshalb die Gemeinden, Städte und Kreise auf, die Wirtschaftsförderung ins Zentrum der Kommunalpolitik zu stellen und gute Rahmenbedingungen für die Arbeitsmärkte vor Ort zu schaffen. Gleichzeitig müssen alle Potenziale am oberpfälzischen Arbeitsmarkt genutzt und die Unternehmen bei der Deckung ihres Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarfs unterstützt werden.
Unser Positionspapier veranschaulicht die aktuelle Situation sowie die Herausforderungen des oberpfälzischen Arbeitsmarktes und stellt Maßnahmen zur Stärkung des oberpfälzischen Arbeitsmarktes vor.