Letzte Aktualisierung: 07. August 2020

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Offener Brief von vbw und DGB Bayern zur Energiewende

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der DGB Bayern haben gemeinsam einen offenen Brief an Staatsminister Hubert Aiwanger verfasst. In dem Schreiben fordern vbw und DGB Bayern unter anderem eine schnelle Realisierung der geplanten HGÜ-Leitungen SuedLink und SuedOstLink sowie international wettbewerbsfähige Strompreise.

Geplante HGÜ-Leitungen müssen schnell kommen

Aus Sicht der vbw und des DGB Bayern ist ein schneller Bau der geplanten HGÜ-Leitungen SuedLink und SuedOstLink unerlässlich, um eine schleichende Deindustrialisierung Bayern zu vermeiden. Unterlassener Netzausbau gefährdet nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern belastet auch über Systemsicherheitsmaßnahmen in Milliardenhöhe den Strompreis. Darüber hinaus droht die Europäische Kommission mit einer Aufteilung der einheitlichen deutschen Strompreiszone, wenn kein leistungsfähiges Übertragungsnetz zur Verfügung steht

Niedrige Strompreise befördern Konjunktur und Klimaschutz

Ein niedriger Industriestrompreis ist für den Standort und für die Transformation der Industrie in Richtung Klimaneutralität unerlässlich. Die hohen Industriestrompreise in Deutschland sind bereits heute eine enorme Belastung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Dies gilt noch einmal mehr in der Corona-Krise. vbw und DGB Bayern fordern daher, dass die staatlich induzierten Strompreisbestandteile deutlich abgesenkt werden, da sonst Betriebsschließungen und Standortverlagerungen drohen.

Den gesamten Brief können Sie am Seitenende herunterladen.

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Offener Brief zu der Energiewende von vbw und DGB

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Ansprechpartner
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Dr. Manuel Schölles

Energie, Klima

+49 (0)89-551 78 91-246
Manuel Schölles
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