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Themen und Services/Energie + Klima/Energie

Letzte Aktualisierung: 09. Oktober 2026

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Versorgungssicherheit für Bayern

Versorgungssicherheit für Bayern

Versorgungssicherheit für Bayern

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Sichere und zuverlässige Energieversorgung als Rückgrat der Bayerischen Wirtschaft

Für Bayern als eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands ist die Versorgungssicherheit von entscheidender Bedeutung. Während sie heute noch gewährleistet ist, steht die Energieversorgung in ganz Deutschland im Zuge der Energiewende vor großen Herausforderungen. Das Energiesystem muss künftig auf einen deutlich steigenden Strombedarf vor allem in den süddeutschen Industriezentren ausgerichtet sein, den notwendigen Zubau von erneuerbaren Energien bewältigen und gleichzeitig wetterabhängige Schwankungen bei der Energieerzeugung ausgleichen können.

Neben Strom müssen künftig auch große Mengen Wasserstoff und weiterer gasförmiger und flüssiger Energieträger transportiert, gespeichert und bedarfsgerecht eingesetzt werden können. Dafür muss die bestehende Gasinfrastruktur schrittweise auf klimaneutrale Gase umgestellt und zugleich eine leistungsfähige bayerische Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden.

Ausbau von Stromnetzen, Gasnetzen und Wasserstoffinfrastruktur

Für eine langfristig sichere, günstige und klimaneutrale Energieversorgung braucht Bayern eine intelligente Integration aller relevanten Energieinfrastrukturen. Ein entscheidender Faktor ist die Sektorenkopplung, also die enge und möglichst reibungslose Verzahnung von Strom-, Wärme- und Verkehrssektor. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Modernisierung der Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze müssen vorausschauend und möglichst synchron erfolgen, ohne sich dabei gegenseitig auszubremsen. Es ist unabdingbar, die Netze für die Speicherung von erneuerbarem Strom mit dem Gasnetz und der Versorgung mit flüssigen Energieträgern zu verknüpfen. Eine Voraussetzung dafür ist ein beschleunigter und entbürokratisierter Smart-Meter-Rollout als digitales Fundament eines flexiblen Energiesystems.

Beschleunigter Netzausbau senkt Kosten und stärkt Versorgungssicherheit

Ein zügiger Infrastrukturausbau hilft auch dabei, unnötige Kostensteigerungen zu vermeiden, die etwa durch Redispatch oder eine mögliche Aufteilung der einheitlichen deutschen Strompreiszone drohen.

Dazu gehört auch, dass die im StromVKG vorgesehenen Ausschreibungen für neue gesicherte Erzeugungskapazitäten zügig umgesetzt und für Investoren attraktiv ausgestaltet werden – insbesondere, um im netztechnischen Süden gezielt zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

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