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Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2026

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April 2026 – Energiepreise verharren auf hohem Niveau

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Der vbw Energiepreisindex ist im April 2026 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Das war der zweite Zuwachs in Folge, nachdem der Index im März infolge des Irankriegs um über 20 Prozent in die Höhe geschnellt war. Das Niveau des Vorjahresmonats April 2025 wurde um 20,9 Prozent überschritten. Im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2019 – dem letzten Vorkrisenjahr – lagen die Energiepreise für die bayerische Wirtschaft um über 60 Prozent höher.

Überdurchschnittlich stark stieg im April erneut der Teilindex für Primärenergie. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index um 5,6 Prozent auf 138,4 Punkte zu. Das Vorjahresniveau wurde um fast ein Drittel (+30,7 Prozent) überschritten. Verantwortlich für den Anstieg des Teilindex gegenüber dem Vormonat war vor allem Erdöl. Während die Einfuhrpreise für Erdöl um 7,5 Prozent stiegen, verteuerte sich in Deutschland erzeugtes Erdöl um 35,3 Prozent. Neben den Preisen für Erdöl stiegen im April auch die Einfuhrpreise für Steinkohle (+3,1 Prozent) und Erdgas (+2,6 Prozent) moderat an. Die Erzeugerpreise für Braunkohle (-0,2 Prozent) gingen gegenüber März hingegen minimal zurück.

Der Teilindex für Sekundärenergie stieg im April minimal um 0,1 Prozent auf 134,2 Punkte. Das Vorjahresniveau wurde um 12,3 Prozent überschritten. Während die Erzeugerpreise für Diesel (+3,4 Prozent) moderat und für Flüssiggas (+35,0 Prozent) stark anstiegen, gingen die Erzeugerpreise für Leichtes Heizöl (-1,6 Prozent) und Fernwärme (-0,2 Prozent) jeweils leicht zurück. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen vor allem die Preise der auf Erdöl basierenden Sekundärenergieträger Leichtes Heizöl (+55,8 Prozent), Diesel (+40,0 Prozent) und Flüssiggas (+36,8 Prozent) höher.

Der Strompreisindex, der im Index für Sekundärenergie enthalten ist, lag im April 2026 bei 105,4 Punkten. Entgegen dem allgemeinen Trend ging der Index um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Gegenüber April 2025 lagen die Strompreise um 5,5 Prozent niedriger.

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