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Olympia – München geht in den internationalen Auswahlprozess

Der Jubel in München ist riesig: Am 26. September 2026 hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entschieden, dass die bayerische Landeshauptstadt im internationalen Auswahlprozess für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 für Deutschland antreten soll.

München ist bereit für Olympia

In ihrem Memorandum an die Politik hatten der BIHK, die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerks­kammern, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bündnis Pro Olympia im Juni 2026 ihre volle Unterstützung für eine Olympiabewerbung Münchens öffentlich gemacht und schrieben: „Von der nachhaltigen, internationalen Strahlkraft einer Olympia-Austragung pro­fitiert nicht nur der Tourismus- und Wirtschaftsstandort München mit seinen Einwohnerinnen und Einwohnern, sondern die Spiele setzen auch neue Akzente für ganz Deutschland. Wir können als Land zeigen, was wir können – und was wir als Wirtschaft und Gesellschaft leisten… Es geht um mehr als nur um Sportwettkämpfe, es geht um Leistungsbereit­schaft, um den Willen, gemeinsam ein Ziel zu erreichen und um einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Entwicklung.“

Jetzt geht es auf das internationale Parkett

Nach der Entscheidung ist vor der Entscheidung. München hat die nationale Entscheidung gewonnen und darf nun sein Konzept beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einreichen. Es ist noch offen, ob sich der DOSB für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird. Die Bundesregierung hat sich für 2040 ausgesprochen. Doch so oder so – jetzt geht es in die nächste Etappe und es gilt, für München auch auf dem internationalen Olympiaparkett die Goldmedaille zu erringen.

Wettkampf liegt in unserer DNA – die bayerische Wirtschaft ist im internationalen Wettbewerb erfolgreich und scheut kein Kräftemessen. Für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in der Landeshauptstadt sprechen gute wirtschaftliche Gründe:

1

Die Olympischen Spiele sind Werbung für den Wirtschaftsstandort München und Bayern. Mit ihrem Milliardenpublikum steigern sie die internationale Sichtbarkeit, fördern das Image und erhöhen die Attraktivität für Fachkräfte und Investoren. Gleichzeitig bieten sie eine Plattform für Austausch und den Ausbau globaler Beziehungen. Von den positiven Bildern in die Welt wird die Wirtschaft stark profitieren.

2

Olympia bringt München starke Impulse, die uns aufs nächste Level heben. Sei es bei Infrastruktur, ÖPNV, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wohnraum oder Barrierefreiheit. Olympia – und die ersten deutschen Paralympischen Spiele – setzt diesen Impuls, der uns langfristig nach vorne bringt – als Stadt, als Region, als Wirtschaftsstandort.

3

Die regionale Wirtschaft profitiert direkt. Hotels, Gaststätten und Einzelhandel: Mehr Touristen vor, während und nach den Spielen bedeutet volle Betten, lebendige Innenstädte und steigende Umsätze. Bayern zeigt seinen Mehrwert – kulinarisch, kulturell und wirtschaftlich – und überzeugt zugleich Investoren von seiner Attraktivität. Die Bauwirtschaft und weitere Branchen erleben einen Schub. Nachhaltige Bauweisen und Innovationen „made in Bavaria“ beweisen: Fortschritt und Verantwortung gehen Hand in Hand. Ein Effekt, der über die Spiele hinaus wirkt.

4

Bayerische Unternehmen können der Welt zeigen, dass sie Vorreiter für nachhaltige Technologien und Lösungen sind. Von energieeffizienten Gebäuden über neue Mobilitätskonzepte und Kreislaufwirtschaft – die bayerische Wirtschaft kann es. Damit wird Nachhaltigkeit zum Markenzeichen – und zum Exportschlager. Die Spiele sind Schaufenster für Innovationen und Motor für Investitionen.

5

Von Olympia werden vor allem die Menschen profitieren. Während des „Sommermärchens“ 2006 herrschte in München eine einzigartige Atmosphäre: Freude, Miteinander und Begeisterung prägten Stadt und Land. Solche gemeinsamen Erlebnisse heben die Stimmung, fördern Optimismus und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt

6

Die positiven Effekte gelten auch für andere Standorte, die sich um die Austragung bewerben. Ein Nein zu Olympia schadet uns selbst und überlässt sämtliche Vorteile dem Wettbewerb. Das widerspricht unserer Haltung und wäre schlichtweg eine verschenkte Chance.

7

Ein „JA!“ zu Olympia ist ein starkes Signal gegen eine Haltung des Stillstands. Ein „JA!“ zeigt uns, dass wir als Gesellschaft wieder bereit sind, Fortschritt zu wagen und mutig die Zukunft zu gestalten.

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