Die bayerische Wirtschaft
zum Dashboard Konjunktur

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Login

Sie haben keine Login-Daten?

Login-Daten beantragen

Olympiabewerbung der Landeshauptstadt München – Spannung auf der Zielgeraden

Olympiabewerbung der Landeshauptstadt München – Spannung auf der Zielgeraden

Am 26. September 2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden, welcher Standort Deutschland im internationalen Auswahlprozess vertreten soll. Ihre Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 hatte die Landeshauptstadt München pünktlich Anfang Juni 2026 eingereicht.

Einstimmung auf die Entscheidung

Zum Auftakt für die finale Bewerbungsphase hat das Bündnis PRO Olympia gemeinsam mit dem Wirtschaftsreferat und dem Sportreferat der Stadt München am 26. August 2026, dem Jahrestag der Eröffnung der Olympischen Spiele 1972 in München, ein sichtbares Zeichen auf dem Marienplatz gesetzt. vbw Präsident Wolfram Hatz bekräftigte vor geladenen Pressevertreter*innen sowie Gästen aus Wirtschaft und Politik die Unterstützung der bayerischen Wirtschaft für die Olympiabewerbung der Landeshauptstadt und betonte: Wir wollen und wir können Olympia!

Olympia im Rampenlicht

Die Innenstadt ist mit Fahnen im Olympia-Design geschmückt und auf dem Marienplatz kündigt der Olympia-Dackel die verbleibenden Tage bis zur Entscheidung an. Auch in der Max-Joseph-Straße wird es olympisch: An den Fahnenmasten vor dem hbw | Haus der Bayerischen Wirtschaft wehen in den kommenden vier Wochen Olympia-Fahnen und mit Einsetzen der Dämmerung kann man das gesamte Treppenhaus des hbw eindrucksvoll in den olympischen Farben leuchten sehen.

Wirtschaft für Olympia

Im Mai hatten die Spitzen von vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bayerischem Industrie- und Handelskammertag e. V. und Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern gemeinsam mit dem Bündnis PRO Olympia ihr Memorandum an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner übergeben. Damit machte die gesamte bayerische Wirtschaft klar: Olympia ist eine einmalige Chance für den Standort Bayern.

Wettkampf liegt in unserer DNA – die bayerische Wirtschaft ist im internationalen Wettbewerb erfolgreich und scheut kein Kräftemessen. Für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in der Landeshauptstadt sprechen gute wirtschaftliche Gründe:

1

Die Olympischen Spiele sind Werbung für den Wirtschaftsstandort München und Bayern. Mit ihrem Milliardenpublikum steigern sie die internationale Sichtbarkeit, fördern das Image und erhöhen die Attraktivität für Fachkräfte und Investoren. Gleichzeitig bieten sie eine Plattform für Austausch und den Ausbau globaler Beziehungen. Von den positiven Bildern in die Welt wird die Wirtschaft stark profitieren.

2

Olympia bringt München starke Impulse, die uns aufs nächste Level heben. Sei es bei Infrastruktur, ÖPNV, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wohnraum oder Barrierefreiheit. Olympia – und die ersten deutschen Paralympischen Spiele – setzt diesen Impuls, der uns langfristig nach vorne bringt – als Stadt, als Region, als Wirtschaftsstandort.

3

Die regionale Wirtschaft profitiert direkt. Hotels, Gaststätten und Einzelhandel: Mehr Touristen vor, während und nach den Spielen bedeutet volle Betten, lebendige Innenstädte und steigende Umsätze. Bayern zeigt seinen Mehrwert – kulinarisch, kulturell und wirtschaftlich – und überzeugt zugleich Investoren von seiner Attraktivität. Die Bauwirtschaft und weitere Branchen erleben einen Schub. Nachhaltige Bauweisen und Innovationen „made in Bavaria“ beweisen: Fortschritt und Verantwortung gehen Hand in Hand. Ein Effekt, der über die Spiele hinaus wirkt.

4

Bayerische Unternehmen können der Welt zeigen, dass sie Vorreiter für nachhaltige Technologien und Lösungen sind. Von energieeffizienten Gebäuden über neue Mobilitätskonzepte und Kreislaufwirtschaft – die bayerische Wirtschaft kann es. Damit wird Nachhaltigkeit zum Markenzeichen – und zum Exportschlager. Die Spiele sind Schaufenster für Innovationen und Motor für Investitionen.

5

Von Olympia werden vor allem die Menschen profitieren. Während des „Sommermärchens“ 2006 herrschte in München eine einzigartige Atmosphäre: Freude, Miteinander und Begeisterung prägten Stadt und Land. Solche gemeinsamen Erlebnisse heben die Stimmung, fördern Optimismus und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt

6

Die positiven Effekte gelten auch für andere Standorte, die sich um die Austragung bewerben. Ein Nein zu Olympia schadet uns selbst und überlässt sämtliche Vorteile dem Wettbewerb. Das widerspricht unserer Haltung und wäre schlichtweg eine verschenkte Chance.

7

Ein „JA!“ zu Olympia ist ein starkes Signal gegen eine Haltung des Stillstands. Ein „JA!“ zeigt uns, dass wir als Gesellschaft wieder bereit sind, Fortschritt zu wagen und mutig die Zukunft zu gestalten.

Seite drucken
Folgen Sie uns Facebook Instagram LinkedIn XING YouTube