Olympiabewerbung der Landeshauptstadt München in der Evaluierungsphase
Anfang Juni 2026 hat die Landeshauptstadt München ihre Bewerbung für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. München konnte dabei auf eine breite Rückendeckung aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung zählen: Der Bürgerentscheid im Herbst 2025 hatte mit 66,4 Prozent klar für Olympia gestimmt.
Wirtschaft unterstützt die Bewerbung der Landeshauptstadt mit einem Memorandum an die Politik
Im Mai hatten die Spitzen von vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bayerischem Industrie- und Handelskammertag e. V. und Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern gemeinsam mit dem Bündnis pro Olympia ihr Memorandum an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner übergeben. Damit machte die gesamte bayerische Wirtschaft klar: Olympia ist eine einmalige Chance für den Standort Bayern.
Entscheidung fällt Ende September
Die Evaluierung der eingereichten Konzepte führt der DOSB gemeinsam mit den olympischen Spitzenverbänden durch. Die finale Entscheidung, welcher Standort Deutschland im internationalen Auswahlprozess vertreten soll, fällt am 26. September auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden. Stimmberechtigt sind dort die 42 Olympischen Spitzenverbände mit jeweils drei Stimmen sowie acht Persönliche Mitglieder und die zehn Mitglieder des DOSB-Präsidiums mit je einer Stimme.
Wettkampf liegt in unserer DNA – die bayerische Wirtschaft ist im internationalen Wettbewerb erfolgreich und scheut kein Kräftemessen. Für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in der Landeshauptstadt sprechen gute wirtschaftliche Gründe:
JA! zur Sichtbarkeit in der Welt
Die Olympischen Spiele sind Werbung für den Wirtschaftsstandort München und Bayern. Mit ihrem Milliardenpublikum steigern sie die internationale Sichtbarkeit, fördern das Image und erhöhen die Attraktivität für Fachkräfte und Investoren. Gleichzeitig bieten sie eine Plattform für Austausch und den Ausbau globaler Beziehungen. Von den positiven Bildern in die Welt wird die Wirtschaft stark profitieren.
JA! zum Push für unseren Standort
Olympia bringt München starke Impulse, die uns aufs nächste Level heben. Sei es bei Infrastruktur, ÖPNV, Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Wohnraum oder Barrierefreiheit. Olympia – und die ersten deutschen Paralympischen Spiele – setzt diesen Impuls, der uns langfristig nach vorne bringt – als Stadt, als Region, als Wirtschaftsstandort.
JA! zur Stärkung der regionalen Wirtschaft
Die regionale Wirtschaft profitiert direkt. Hotels, Gaststätten und Einzelhandel: Mehr Touristen vor, während und nach den Spielen bedeutet volle Betten, lebendige Innenstädte und steigende Umsätze. Bayern zeigt seinen Mehrwert – kulinarisch, kulturell und wirtschaftlich – und überzeugt zugleich Investoren von seiner Attraktivität. Die Bauwirtschaft und weitere Branchen erleben einen Schub. Nachhaltige Bauweisen und Innovationen „made in Bavaria“ beweisen: Fortschritt und Verantwortung gehen Hand in Hand. Ein Effekt, der über die Spiele hinaus wirkt.
JA! zu Nachhaltigkeit made in Bavaria
Bayerische Unternehmen können der Welt zeigen, dass sie Vorreiter für nachhaltige Technologien und Lösungen sind. Von energieeffizienten Gebäuden über neue Mobilitätskonzepte und Kreislaufwirtschaft – die bayerische Wirtschaft kann es. Damit wird Nachhaltigkeit zum Markenzeichen – und zum Exportschlager. Die Spiele sind Schaufenster für Innovationen und Motor für Investitionen.
JA! zum Miteinander
Von Olympia werden vor allem die Menschen profitieren. Während des „Sommermärchens“ 2006 herrschte in München eine einzigartige Atmosphäre: Freude, Miteinander und Begeisterung prägten Stadt und Land. Solche gemeinsamen Erlebnisse heben die Stimmung, fördern Optimismus und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt
JA! zur Chance Olympia
Die positiven Effekte gelten auch für andere Standorte, die sich um die Austragung bewerben. Ein Nein zu Olympia schadet uns selbst und überlässt sämtliche Vorteile dem Wettbewerb. Das widerspricht unserer Haltung und wäre schlichtweg eine verschenkte Chance.
JA! zum JA!
Ein „JA!“ zu Olympia ist ein starkes Signal gegen eine Haltung des Stillstands. Ein „JA!“ zeigt uns, dass wir als Gesellschaft wieder bereit sind, Fortschritt zu wagen und mutig die Zukunft zu gestalten.