Der diesjährige Empfang für die Bayerische Staatsregierung fand auf Einladung der vbw in der Alm an der Galopprennbahn Riem in München statt.
Wolfram Hatz begrüßte zur 17. Bayerischen Wirtschaftsnacht über 500 Gäste. Darunter waren die Landtagspräsidentin Ilse Aigner MdL, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL und die stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger MdL und Ulrike Scharf MdL zusammen mit fast allen Kabinettsmitgliedern. Aus Berlin war der Bundesminister des Innern Alexander Dobrindt MdB zu Gast.
Weltpolitische Lage
vbw Präsident Wolfram Hatz verwies auf die ernste wirtschaftliche Lage, blickte aber auch vorsichtig optimistisch auf das Anfang Juli vorgestellte Reformpaket der schwarz-roten Koalition: „Es hätte gerne größer ausfallen dürfen, und löst sicherlich nicht alle unsere Probleme, aber: es enthält zahlreihe gute Impulse gegen die Strukturkrise.“
Besonders positiv bewertet er die umfassenden bürokratischen Entlastungen, die Erleichterung im Arbeitsrecht sowie die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Richtig, so Hatz ist auch der Beschluss, die Empfehlungen der Alterssicherungskommission bei der Rente umzusetzen. Allerdings fehlen insgesamt Maßnahmen zur Senkung der Arbeitskosten, ein entscheidender Aspekt, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Deshalb forderte Hatz: „Die Bundesregierung darf jetzt nicht nachlassen.“
Hightech Agenda
Wolfram Hatz würdigte die Vorreiterstellung Bayerns. Der Freistaat setzt mit der Bayern Agenda 2030 alle verfügbaren Mittel ein, um die Wirtschaft zu stärken. Die sechs Milliarden Euro für die Hightech Agenda sind die größte Investition in Forschung und Technologie, die ein deutsches Bundesland je auf den Weg gebracht hat. Bayern habe es auch geschafft, einen Haushalt ohne neue Schulden aufzustellen.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, das Reformpaket nun zügig umzusetzen und weitere Reformschritte einzuleiten. Söder wörtlich: „Mittelstand und Familienbetriebe sind der Motor für Wirtschaft und Wohlstand. Für uns gilt deshalb: Economy first. Gemeinsam setzen wir auf Wachstum und machen unser Land stärker und wettbewerbsfähiger. Mit der Hightech Agenda investieren wir über sechs Milliarden Euro in Robotik, KI, Luft- und Raumfahrt und Bio-Life-Sciences. Nur mit Leistung, Freiheit und Pioniergeist werden wir im internationalen Wettbewerb auch künftig vorne mitspielen.“
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