Anlässlich der Kommunalwahlen 2026 diskutierten am 26. Januar 2026 Wirtschaftsvertreter*innen und Kandidat*innen der Parteien in Nürnberg darüber, welche Anforderungen die Wirtschaft an die Kommunen hat und wie die örtlichen Standortbedingungen weiterentwickelt werden können.
Aufbau der Technischen Universität Nürnberg (UTN) stärkt die Standortqualität
Die Neugründung einer international ausgerichteten Universität Nürnberg mit technischem Schwerpunkt ist nach Meinung aller Politiker*innen zu begrüßen. Die UTN ist ein großer Gewinn für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Mittelfranken, die nicht nur eine Vielzahl hochqualifizierter Arbeitsplätze schafft, sondern darüber hinaus auch für die Forschung einen erheblichen Sprung nach vorne bringen kann.
Attraktive Innenstadt für Bürger*innen und Tourist*innen
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass der Einzelhandel eine "stadtbildende Funktion" besitzt. Städtisches Leben, urbane Attraktivität und Multifunktionalität sind ohne Einzelhandel nur schwer vorstellbar.
Sicherheit in der Innenstadt
Bayern ist das sicherste Bundesland Deutschlands. Die Sicherheit der Bürger*innen wird in den Kommunen vor Ort realisiert. Doch auch für die Wirtschaft ist Sicherheit von großer Bedeutung. Allerdings hat das Sicherheitsgefühl der Menschen auch in Bayern in den letzten Jahren nachgelassen. Die Staatsgewalt muss nach Ansicht der teilnehmenden Politiker*innen jederzeit in der Lage sein, seine existierenden Gesetze durchzusetzen und Verstöße zu ahnden.
Podiumsteilnehmer*innen
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Marcus König, CSU, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
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Dr. Nasser Ahmed, SPD, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg
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Britta Walthelm, Grüne, Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg
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Ümit Sormaz, FDP, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg
Moderation: Friedbert Warnecke, Geschäftsführer, vbw Bezirksgruppe Mittelfranken, Nürnberg