Curacao, Elfenbeinküste und Ecuador - das sind die Vorrundengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika. Auch wenn es nur kleine Länder sind, als globalisierte Wirtschaft handelt Bayern auch mit diesen Staaten Waren und Dienstleistungen. Jedes Jahr tauschen die drei Länder mit Bayern Waren im Wert von rund 160 Millionen Euro aus.
Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt am 11. Juni 2026.
Der dritte Vorrunden-Gegner am 25. Juni 2026 ist Ecuador. Mit einer Fläche von 283.500 km² ist der Staat vier mal so groß wie Bayern. Mit knapp 20 Millionen Einwohnern leben aber nur ca. 1,5 mal so viele Menschen in Ecuador als im Freistaat.
Die bayerischen Warenexporte nach Ecuador summierten sich im vergangenen Jahr auf 75,6 Millionen Euro. Das waren 0,03 Prozent aller bayerischen Exporte. Mit einem Exportvolumen von 24,2 Millionen Euro entfiel ein knappes Drittel auf Maschinen. Medizingeräte wurden im Wert von knapp 17 Milliarden Euro nach Ecuador exportiert.
Die Importe aus Ecuador nach Bayern lagen im Jahr 2025 bei 33,0 Millionen Euro. Der mit Abstand größte Teil davon entfiel auf Südfrüchte, außerdem wurden Fische und Pflanzen importiert.