Die bayerische Wirtschaft

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Themen und Services/Konjunktur/International

Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2022

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Der bayerische Außenhandel im April 2022

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 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Geschäftsführer, Leiter der Abteilung Volks- und Außenwirtschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-133 +mobil+ +49 (0)173-573 89 25

Die hohen Energiepreise haben im April für ein spürbares Außenhandelsdefizit Bayerns gesorgt.

Importe steigen deutlich stärker als Exporte

Die bayerischen Exporte sind im April 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4 Prozent auf 16,056 Mrd. Euro gestiegen. Die Importe legten deutlich stärker um 16,5 Prozent auf 19,992 Mrd. Euro zu, was aber ein reiner Preiseffekt ist. Rein mengenmäßig sanken die Importe um 1,3 Prozent. Damit weist der Freistaat erneut ein Außenhandelsdefizit auf.

Besonders deutlich wird der Preis-Mengen-Effekt bei den Importen von Öl und Gas. Volumenmäßig lagen diese um 3,1 Prozent niedriger als vor einem Jahr, wertmäßig stiegen sie hingegen um 134,3 Prozent.

Eporte nach China gehen spürbar zurück

Die Ausfuhren nach China, dem zweitgrößten Exportmarkt für die bayerische Wirtschaft, sanken gegenüber dem Vorjahr um 13,9 Prozent. Wenig überraschend lagen die Exporte nach Russland um ganze 73,5 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Dagegen konnten die bayerischen Ausfuhren in die USA um 1,2 Prozent und in die EU um 4,0 Prozent gesteigert werden.

Pkw-Ausfuhren stark rückläufig

Auf Produktebene sind die Ausfuhren von Pkw deutlich um 29,9% gefallen. Ebenfalls rückläufig waren die Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen. Dagegen wurden 1,2% mehr Maschinen exportiert als vor einem Jahr, die Ausfuhr von Chemischen Erzeugnissen stieg um 23,3 Prozent.