Die bayerische Wirtschaft
zum Dashboard Konjunktur

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen

Sie haben keine Login-Daten?

Login-Daten beantragen
Zur Übersicht

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Kooperation

Potenziale nutzen, Barrieren abbauen. Inklusion in der Arbeitswelt

Kontakt
Dr. Lisa Hartmann
Gesellschaftspolitik, Vereinbarkeit Familien und Beruf, Kirchen, Ehrenamt, Inklusion, Mitarbeitergesundheit
Telefon +49 (0) 89-551 78-382

Gemeinsam mit unseren Gästen diskutierten wir am 21. April 2026, wie Inklusion sowohl im Arbeitsprozess als auch gesamtgesellschaftlich gelingen kann. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber in Bayern (EAA Bayern) statt.

Potenziale und Talente von Menschen mit Behinderung nutzen

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte in seinen Statements die Bedeutung von Inklusion für die bayerische Wirtschaft: „Die Unternehmen übernehmen mit der Inklusion eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und gewinnen gleichzeitig wertvolle Arbeits- und Fachkräfte.“ Zudem hob Brossardt hervor, dass es noch besser gelingen muss, die Potenziale von Menschen mit Behinderung zu nutzen.

Wie die EAA Bayern Arbeitgeber bei der Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung unterstützen und so dazu beitragen kann, dass Menschen mit Schwerbehinderung und Arbeitgeber noch besser zusammen finden, erläuterte Johannes Magin, Vorsitzender LAG IFD Bayern, EAA Bayern.

Der Impulsvortrag von Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, widmete sich der Frage, welche Bedeutung Arbeit für Integration und Inklusion hat. Er betonte die Bedeutung von Teilhabe über Arbeit für den Einzelnen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Anschließend ermutigte Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf MdL, den Weg der Inklusion gemeinsam zu gehen. Für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Gesellschaft ergeben sich vielfältige Chancen, wenn die Talente von Menschen mit Behinderung genutzt werden.

Warum Inklusion kein soziales Extra, sondern ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist, erläuterte Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit. Sie unterstrich, dass Inklusion von Menschen mit Behinderung unter anderem ein Gradmesser für gesellschaftliche Gerechtigkeit und Demokratie ist.

Praktische Einblicke erhielten die Gäste von Nicole Majerus, Bereichsleiterin HR & Talententwicklung bei der BMW Group. Sie zeigte, dass ein inklusives Arbeitsumfeld ein Motor für Innovation, Motivation und Leistungsfähigkeit ist.

Information und Kommunikation als Schlüssel zur Inklusion

In der von Marion Gehlert moderierten Diskussionsrunde mit allen Vortragenden, bestand Einigkeit darüber, dass Information, Kommunikation und gute Praxisbeispiele der Schlüssel sind, damit Inklusion in der Arbeitswelt noch besser gelingt und Barrieren in den Köpfen weiter abgebaut werden. Der Kongress verdeutlichte, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nur gemeinsam gelingt. Deshalb ist es wichtig, dass die verschiedenen Akteure eng zusammen arbeiten.

Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Johannes Magin, Vorstandsvorsitzender, LAG IFD Bayern e. V., Koordinierungsstelle EAA Bayern
  • Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising
  • Ulrike Scharf MdL, Staatsministerin, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, München
  • Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  • Nicole Majerus, Bereichsleiterin HR Business Development, Talententwicklung, BMW Group, München

Moderation: Marion Gehlert, Chefredakteurin, müchen.tv

Seite drucken