Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 24. November 2020

Pressemitteilung

vbw: Beachtliche Fortschritte beim Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mittelfranken / Hubert: „Handlungsbedarf besteht bei 5G und Glasfaser“

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 Robert Seidl
Robert Seidl
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Der Freistaat Bayern und die Region Mittelfranken haben in den letzten Jahren konsequent in den Ausbau digitaler Netze investiert. Zeitgleich hat die Corona-Krise der Digitalisierung einen Schub verliehen. Das ist das Ergebnis zweier Studien der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

„Im Regierungsbezirk Mittelfranken können bereits viele Haushalte schnelles Internet nutzen. Über 97 Prozent haben einen 30 Mbit/s Anschluss zur Verfügung. Und 96 Prozent der Haushalte können sogar auf einen Anschluss mit Bandbreite bis zu 50 Mbit/s zurückgreifen. Erfreulich ist der überdurchschnittliche Zuwachs im ländlichen Raum Mittelfrankens im bayernweiten Vergleich von 5,6 Prozent: Hier steht nun über 90 Prozent aller Haushalte eine Datengeschwindigkeit von 30 Mbit/s zur Verfügung. Das ist ein großer Erfolg in dem Bestreben, den digitalen Versorgungsgrad auch in der Fläche zu vollenden“, sagt Harald Hubert, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Mittelfranken und ergänzt: „Diese Entwicklung ist insbesondere auch dem Engagement der mittelfränkischen Kommunen zu verdanken: Aktuell haben 206 von insgesamt 210 Gemeinden Anträge zum Breitband-Förderprogramm der bayerischen Landesregierung eingereicht oder sind bereits gefördert worden.“

Die beachtlichen Fortschritte beim Netzausbau sind den Unternehmen in der Krise zugutegekommen. Denn während des Lockdowns haben die Netze dem gestiegenen Bedarf deutlich besser standgehalten als von vielen erwartet. „Diese rasante Entwicklung gelingt nur dank der Kombination von kommunalem Engagement, gezielten Förderprogrammen und technischem Fortschritt. Diesen Schwung müssen wir nutzen, um spätestens 2025 eine lückenlose Versorgung mit Glasfaser und 5G zu erreichen. Der zügige Ausbau ist für den Erhalt der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts essenziell“, so Hubert. In Mittelfranken waren Ende 2019 erst 5,5 Prozent der Haushalte an Glasfaser angeschlossen.

Beim Thema Mobilfunk geben 96 Prozent der Unternehmen in Bayern an, auf mobile Technik und schnelle Datenverbindungen angewiesen zu sein. 2018 waren es noch 86 Prozent. „Die Mobilfunkversorgung in Mittelfranken ist insgesamt gesehen gut. Gerade die Versorgung der ICE-Strecken und der Autobahnen hat sich spürbar verbessert. Es gibt aber immer noch Funklöcher auf den Verkehrswegen, gerade auf den Bundesstraßen, die es zu schließen gilt. Wir appellieren an die Gemeinden deshalb das jüngste bayerische Gigabit-Förderprogramm aktiv zu nutzen. Denn es lohnt sich: Dank des bayerischen Breitbandförderprogramms werden aktuell 5.600 Kilometer Glasfaser in Mittelfranken neu verlegt und so rund 14.00 Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen. Insgesamt werden knapp 95.000 Haushalte mit schnelleren Anschlüssen versorgt“, sagt Hubert.