Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026
Pressemitteilung
vbw gratuliert Anna Stolz und Markus Blume zur Vorsitzübernahme der Bildungs- bzw. Wissenschaftsministerkonferenz / Brossardt: „Bayerischer Erfahrungsschatz gewinnbringend für Bund“
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Am 22. Januar übernehmen die bayerische Kultusministerin Anna Stolz MdL und der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume MdL die jeweiligen Präsidentschaftsvorsitze der Bildungs- beziehungsweise der Wissenschaftsministerkonferenz im Rahmen der Kultusministerkonferenz (KMK). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gratuliert herzlich zur Amtsübernahme und wünscht für die Präsidentschaft eine genauso sichere Hand, wie sie die beiden bereits im bayerischen Kabinett beweisen. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Es freut uns sehr, dass mit Anna Stolz und Markus Blume nun je eine Vertreterin und ein Vertreter aus Bayern an der Spitze dieser wichtigen Säulen der KMK stehen. Sie haben in ihren derzeitigen Ämtern in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass der Freistaat als Bildungs- und Wissenschaftsstandort so stark ist. Er steht für Bildungsqualität, Technologieoffenheit und Innovationsfreudigkeit als Standortfaktoren, die Unternehmen im In- und Ausland zu schätzen wissen.“
Das bayerische Bildungssystem ist traditionell stark und hat bei bundesweiten Erhebungen wie dem INSM-Bildungsmonitor und dem IQB-Bildungstrend in den vergangenen Jahren stets gut abgeschnitten. Die letzten PISA-Ergebnisse 2022 stellen jedoch auch für den Freistaat eine Herausforderung dar. Die Bayerische Staatsregierung hat es aber verstanden, klug gegenzusteuern. „So hat sie mit ihrem Maßnahmenkatalog ‚PISA-Offensive Bayern‘ zügig und zielgerichtet die Weichen gestellt, um bei der Förderung der so wichtigen Grundfertigkeiten wie etwa der Sprachkompetenz nachzubessern. Wir sind sicher, dass Anna Stolz die Impulse, die sie als Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus dazu geben konnte, nun auch auf Bundesebene setzen wird“, so Brossardt.
Bayern verfügt über ein exzellentes Netzwerk von Top-Universitäten und Hochschulen sowie renommierten Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. So hielt der Freistaat in den Prozesstechnologien als Kernbereich der Industrie beispielsweise im Jahr 2024 fast 5.000 Weltklassepatente und rangiert damit im internationalen Vergleich auf dem siebten Platz. „Die Förderung von Wissenschaft und Innovation ist angesichts der tiefgreifenden strukturellen Probleme, der sinkenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der fortschreitenden Deindustrialisierung ein zentraler Hebel, um unsere wirtschaftliche Talfahrt langfristig zu überwinden und weltweit Impulsgeber zu bleiben“, erklärt Brossardt und führt weiter aus: „Wir sind sicher, dass Markus Blume den Bundesvorsitz der Wissenschaftsministerkonferenz ebenso engagiert erfüllen wird wie sein Amt als Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.“