Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2021

Pressemitteilung

vbw betont Schlüsselrolle von Bildung für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit / Brossardt: „Digitalisierungsschub nutzen, flächendeckend Bildungspotenziale heben“

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 Stefanie Eizenberger
Stefanie Eizenberger
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Zum diesjährigen Tag der Bildung am 08. Dezember betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Schlüsselrolle von Bildung für den Wohlstand der Gesellschaft und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bayern. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Um die großen Herausforderungen digitale Transformation, Fachkräftesicherung, Klimaschutz und Demografie zu meistern, braucht unser Bildungssystem noch mehr Bildungsqualität, Bildungsbeteiligung und Partizipationsgerechtigkeit. Nur wenn wir flächendeckend alle Bildungspotenziale heben, sind wir für die Zukunft wirklich gewappnet.“

Das bayerische Bildungssystem ist traditionell stark, daher ist seine Ausgangslage im deutschlandweiten Vergleich gut. So belegte Bayern beim Bildungsmonitor 2021 der INSM das dritte Mal in Folge den zweiten Platz. Jetzt, so die vbw, darf die bayerische Bildungspolitik nicht nachlassen. „Das hervorragende Abschneiden in zahlreichen Handlungsfeldern zeigt die Leistungsfähigkeit des bayerischen Bildungssystems für die Sicherung der Fachkräfte von morgen. Es ist umso wichtiger, dass wir den Corona-bedingten Digitalisierungsschub für eine noch bessere Qualifizierung unserer Nachwuchstalente nutzen. Digitale Souveränität und Kompetenz müssen als selbstverständliche Bestandteile von Lehren und Lernen integriert werden“, erklärt Brossardt.

Neben qualitativ hochwertiger schulischer Bildung ist laut vbw für die spätere berufliche Laufbahn der Jugendlichen genauso wie für die wirtschaftliche Stärke der Unternehmen eine frühzeitige und zielgerichtete Berufs- und Studienorientierung existentiell. Brossardt macht klar: „Je informierter die Jugendlichen vor der Wahl ihrer Ausbildungs- oder Studienrichtung sind, desto niedriger ist die Abbrecherquote. Maßgeblich ist, die Berufsorientierung auch über einzelne Unterrichtsfächer hinaus fächerübergreifend als Querschnittsaufgabe umzusetzen. Hier müssen wir digitale Angebote stärker nutzen.“

Handlungsbedarf sieht die vbw angesichts der durch die Corona-Pandemie gewachsenen Bildungsrückstände „Um die entstandenen Lerndefizite auszugleichen, müssen die aufgelegten Förderprogramme in der Fläche zielgerichtet umgesetzt und ständig evaluiert werden. Nur so stellen wir sicher, dass die Maßnahmen die Kinder und Jugendlichen auch tatsächlich erreichen“, so Brossardt schließlich.

Der Tag der Bildung findet seit 2015 jährlich statt und setzt sich für eine chancengerechte Bildung ein, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund.