Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist tief schockiert über den plötzlichen Tod des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger. „Die Nachricht vom Tod von Hubert Aiwanger ist unfassbar und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Wir verlieren mit Hubert Aiwanger einen großen Bayern, einen Vollblutpolitiker und einen energischen Streiter für die Interessen der bayerischen Wirtschaft. Hubert Aiwanger war ein leidenschaftlicher Verfechter der Anliegen von Mittelstand, Industrie, Handel und Handwerk in unserem Land. Sein Tod ist ein großer Verlust für Bayern“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich des Todes des stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaats.
Die vbw hob vor allem Aiwangers Einsatz für Entlastungen der Wirtschaft und seine Förderung von Innovationen und Investitionen hervor. „Er wurde nicht müde, für niedrigere Energiepreise und einen nachhaltigen Bürokratieabbau zu werben. In seiner Amtszeit als bayerischer Wirtschaftsminister seit 2018 wurden auch mit seiner Unterstützung Milliardeninvestitionen der Bayerischen Staatsregierung in die Hightech-Agenda Bayern zur Förderung von Forschung, Innovation und Zukunftstechnologien umgesetzt. Er hatte die Wirtschaft in ihrer gesamten Breite im Blick und hat ihr Gesicht und Stimme verliehen. Diese Stimme wird fehlen,“ so Brossardt weiter.
Der vbw Hauptgeschäftsführer würdigte auch die lange parteipolitische Karriere und die herausragende Stellung Aiwangers als Chef der Freien Wähler: „Hubert Aiwanger war seit seiner Wahl zum Landesvorsitzenden der Freien Wähler vor 20 Jahren der Spiritus Rector der Partei. Seinem Einsatz, seinen Ideen, seinem außergewöhnlichen Redetalent und seinem volksnahen Zugang zu den Bürgerinnen und Bürgern verdanken die Freien Wähler ihre sehr guten Wahlergebnisse bei den Kommunal- und Landtagswahlen, was 2018 schließlich in der Beteiligung an der Bayerischen Staatsregierung mündete. Er hat großen Anteil daran, dass Bayern auch weiterhin von bürgerlichen Parteien regiert wird.“ Hubert Aiwanger habe sich über die Maßen für den Freistaat verdient gemacht, so Brossardt weiter. „Wir haben einen langjährigen Wegbegleiter und zuverlässigen Partner verloren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Wir werden Hubert Aiwanger nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“