Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 02. Dezember 2020

Pressemitteilung

vbw: Entscheidung des Bundeskabinetts erster wichtiger Baustein / Brossardt: „Wasserstoffbasierte Technologien schaffen neue Wertschöpfungspotenziale für die deutsche High-Tech-Industrie“

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 Rafael Freckmann
Rafael Freckmann
Presse / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts zur Befreiung grünen Wasserstoffs von der EEG-Umlage. „Wasserstoff kann als Energieträger der Zukunft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und helfen, die Energiewende erfolgreich zu meistern. Wasserstoff ist in verschiedenen Sektoren vielseitig einsetzbar und kann über Sektorenkopplung die Dekarbonisierung auch von Bereichen ermöglichen, in denen kein direkter Einsatz erneuerbarer Energien möglich ist“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw sieht die weitgehende EEG-Umlagebefreiung für grünen Wasserstoff als ersten wichtigen Baustein für einen erfolgreichen Markthochlauf von Wasserstoff in Deutschland. „Das schafft mehr Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit für unsere Unternehmen. Wasserstoffbasierte Technologien werden weltweit an Bedeutung gewinnen und neue Wertschöpfungspotenziale auch für die deutsche High-Tech-Industrie schaffen“, so Brossardt.

Für eine langfristige Markt- und Technologieführerschaft Deutschlands bei grünem Wasserstoff braucht es nach Ansicht der vbw weitere Bausteine. „Auch die Erzeugungskapazitäten für Strom aus erneuerbaren Energien (insbesondere Wind und Photovoltaik) müssen konsequent erhöht und der Netzausbau beschleunigt werden“, fordert Brossardt.

Zudem muss sich die Bundesregierung auf europäischer Ebene mit Nachdruck für die vollständige EEG-Umlagebefreiung von grünem Wasserstoff einsetzen. „Erst wenn ein günstiger regulatorischer Rahmen sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene gesetzt ist, werden Unternehmen in grüne Wasserstoffprojekte investieren“, so Brossardt.