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Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026

Pressemitteilung

Wirtschaftsförderung muss Zentrum der Kommunalpolitik sein / Brossardt: „Investitionen in die Infrastruktur sind eine kommunale Daueraufgabe“

Am 08. März 2026 finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. unterstreicht die Bedeutung einer Wahlbeteiligung für die Demokratie. „Bei einer Kommunalwahl sind der direkte Einfluss und die politische Mitbestimmung so groß wie bei keiner anderen. Klar ist: Wir dürfen anti-demokratischen Parteien nicht die Wahlurnen überlassen, das bringt unsere Demokratie nicht nur in Gefahr, sondern sorgt für Wohlstandsverluste durch wirtschaftsfeindliche Politik“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw verweist darauf, dass eine gut funktionierende Wirtschaft Wohlstand und Beschäftigung vor Ort schafft und über Steuereinnahmen eine wichtige Säule zur Finanzierung der kommunalen Aufgaben ist. „Der Erfolg der Unternehmen hängt dabei maßgeblich von guten kommunalen Standortbedingungen ab. Hier wird in den bayerischen Kommunen insgesamt gute Arbeit geleistet. Das belegen nicht zuletzt unsere regelmäßigen Unternehmerbefragungen: Demnach würden sich neun von zehn Unternehmen wieder im Freistaat ansiedeln“, betont Brossardt und ergänzt: „Es gilt aber auch für die Zukunft: Wirtschaftsförderung und die Weiterentwicklung der Standortqualität müssen weiterhin im Zentrum der Kommunalpolitik stehen und als Daueraufgabe verstanden werden. Dazu gehören naturgemäß Investitionen in die Infrastruktur. Ihre Leistungsfähigkeit macht den wirtschaftlichen Erfolg einer Kommune erst möglich. Das ist auch ein wichtiger Faktor für eine wehrhafte Demokratie.“

Von besonderer Bedeutung für die Region Oberbayern sind laut vbw die Bereiche Energie, Innovation und Bildung, die sowohl die Bedürfnisse der Bevölkerungen der großen Städte als auch die ländlichen Gebiete erfüllt. „Das ist wesentlich für die weitere Entwicklung des Regierungsbezirks. Besondere Priorität hat eine sichere und bezahlbare Energieversorgung durch den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Realisierung der für den Stromtransport unverzichtbare SuedOstLink. Darüber hinaus gilt es, Technologietransfer und Weiterbildungsangebote an Universitäten und Hochschulen auszubauen, Start-ups zu unterstützen, den ÖPNV weiterzuentwickeln sowie die Betreuungsangebote von Kindergärten und Schulen bedarfsgerecht auszubauen“, so Brossardt.

Zur Kommunalwahl lädt die vbw zu Wirtschaftstalks in den Regionen ein. Mit Vertreter*innen aus Unternehmen und Politik finden diese in Oberbayern am 30.01.2026 in Erding (u. a. Max Gotz, Martin Bayerstorfer, Leon Kozika und Andreas F. Karl, Geschäftsführer Andreas KARL GmbH & Co. KG) und am 24.02.2026 in Rosenheim (u. a. Andreas März, Abuzar Erdogan, Christopher Ehrenböck und Frank Eberle, Geschäftsführer ALPMA Alpenland Maschinenbau GmbH) statt. Die vbw bündelt ihre Maßnahmen und Forderungen auf der Webseite clever-waehlen.bayern und die speziellen Forderungen für den Regierungsbezirk Oberbayern hier .

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