Die bayerische Wirtschaft
zum Dashboard Konjunktur

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen

Sie haben keine Login-Daten?

Login-Daten beantragen
Zur Übersicht

Letzte Aktualisierung: 13. April 2026

Pressemitteilung

Wir brauchen verlässliche Mobilität / Brossardt: „Beteiligte Gewerkschaften überziehen mit ihren Forderungen“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert die erneuten Einschränkungen öffentlicher Verkehrsmittel durch die Gewerkschaften ver.di und Vereinigung Cockpit im Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs und im Luftverkehr als nicht akzeptabel. „Es reicht jetzt und die beteiligten Gewerkschaften sollten von ihren überzogenen Forderungen abrücken. Angesichts der desolaten Haushaltslage vieler Kommunen sind die Maximalforderungen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes schlicht nicht zu erfüllen. Auch bei der Lufthansa wird die Grenze zur Tragbarkeit überschritten – zum Leidwesen der Passagiere. Uns fehlt weiterhin jegliches Verständnis für die erneute Unterbrechung des öffentlichen Nahverkehrs und des Flugverkehrs“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und fügt hinzu: „Die Tarifpartner stehen in der Verantwortung, Lösungen zu finden und das am Verhandlungstisch und nicht auf der Straße – und zwar zügig.“

Laut vbw richten sich die Streiks formal gegen den Tarifpartner, faktisch aber gegen die Passagiere, die auf einen zuverlässigen ÖPNV und funktionierende Flugverbindungen angewiesen sind. „Jeder Einzelne ist arbeitsrechtlich dafür verantwortlich, pünktlich am Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erscheinen. Wenn einige wenige den Berufsverkehr lahmlegen, dann hat das massive Auswirkungen für viele Pendler, darunter nicht nur Beschäftigte, sondern auch Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler und vor allem für die Betriebe. Gleiches gilt für Flugverbindungen, die wegen des Streiks nicht bedient werden können. Das ist in der derzeitigen wirtschaftlichen und geopolitischen Situation unseres Landes nicht hinnehmbar, denn Mobilität ist ein Wettbewernsfaktor. Wir müssen standardisierte Arbeitskämpfe generell vermeiden. Wir brauchen in der kritischen Infrastruktur eine verpflichtende Schlichtung, bevor ein Arbeitskampf stattfindet“, erklärt Brossardt.

Seite drucken