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Letzte Aktualisierung: 28. November 2025

Pressemitteilung

Reform der Alterssicherung bis Mitte 2026 darf kein leeres Versprechen sein

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.:

„Es bleibt dabei: Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent, die im Rahmen des Rentenpakets II der Bundesregierung festgeschrieben werden soll, lehnen wir ab. Genauso stellen wir uns gegen die Fortschreibung der Rentenberechnungen von dem dann höheren Niveau für die Zeit ab 2032. Das ist schlicht nicht finanzierbar. Es ist hingegen erfreulich, dass die Rentenkommission bereits zum Ende des 2. Quartals Vorschläge vorlegen soll. Wir gehen davon aus, dass dann zukunftsgerichtete Konzepte auf den Tisch kommen, die eine generationengerechte Finanzierung sichern. Das bedeutet ein klares Stoppschild für höhere Beiträge und noch opulentere Steuerzuschüsse.

Denn schon heute liegen die Bundeszuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung bei über 100 Milliarden Euro pro Jahr. Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 erfordert noch weitere Zuschüsse. Die zusätzlichen Ausgaben werden 2029 bei zunächst 3,6 Milliarden Euro liegen, 2030 schon bei 9,4 und 2031 bei über 11 Milliarden Euro. Danach wird mit weiteren rund 15 Milliarden Euro pro Jahr gerechnet. Diese finanziellen Belastungen sind nicht mehr zu stemmen und ein enormer Ballast für jüngere und künftige Generationen. Generationengerechtigkeit sieht anders aus. Die Bundesregierung hat den klaren Auftrag, die gesetzliche Rentenversicherung jetzt zukunftsfest zu machen.“

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