Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
„Ein erster Schritt für eine gute Pflegereform ist mit dem heutigen Kabinettsbeschluss gegangen worden. Es gibt keine generelle Beitragssatzerhöhung und die Leistungen werden stärker am tatsächlichen Pflegebedarf ausgerichtet. Ein guter Schritt ist es auch, dass die Beitragsbemessungsgrenze nicht über das Niveau der Krankenversicherung hinaus steigen soll. Dieser Minimalkonsens darf jetzt keinesfalls bei den parlamentarischen Verfahren aufgeweicht werden.
Die Maßnahmen reichen aber bei Weitem nicht aus, um das Pflegedefizit im kommenden Jahr zu schließen. Die geplante Kommission muss jetzt mit ihren Vorschlägen zeigen, wie die Pflegeversicherung dauerhaft bezahlbar bleibt.“