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Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026

Pressemitteilung

Wirtschaftsförderung muss im Zentrum der Kommunalpolitik stehen / Brossardt: „Investitionen in die Infrastruktur sind eine kommunale Daueraufgabe“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ruft dazu auf, bei den Kommunalwahlen am 08.03.2026 wählen zu gehen. „Die Kommunalwahl ist nicht nur ein Stimmungstest im Land, sondern auch eine Richtungswahl für die kleinste Ebene unseres Gemeinwesens: Städte, Gemeinden und Landkreise. Hier sind Beschäftigte und Unternehmen beheimatet, hier werden Entscheidungen umgesetzt, die direkt wirken. Es geht um viel, denn die Wirtschaftskrise und die Transformation verlangen auch den Kommunen viel ab. Umso mehr müssen sich diese für den Erfolg der lokalen Unternehmen einsetzen, damit am Standort investiert wird, Arbeitsplätze und Wohlstand erhalten bleiben“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw unterstreicht die Wichtigkeit für die Demokratie, wählen zu gehen. „Bei einer Kommunalwahl sind der direkte Einfluss und die politische Mitbestimmung so groß, wie bei keiner anderen. Klar ist: Wir dürfen anti-demokratischen Parteien nicht die Wahlurnen überlassen, das bringt unsere Demokratie nicht nur in Gefahr, sondern sorgt für Wohlstandsverluste durch wirtschaftsfeindliche Politik“, erklärt Brossardt.

Die vbw verweist darauf, dass eine gut funktionierende Wirtschaft Wohlstand und Beschäftigung vor Ort schafft und über Steuereinnahmen eine wichtige Säule zur Finanzierung der kommunalen Aufgaben darstellt. Der Erfolg der Unternehmen hängt dabei maßgeblich von guten kommunalen Standortbedingungen ab. „Wirtschaftsförderung und die Weiterentwicklung der Standortqualität müssen wieder Zentrum der Kommunalpolitik sein. Dazu gehören naturgemäß Investitionen in die Infrastruktur als kommunale Daueraufgabe. Ihre Leistungsfähigkeit macht den wirtschaftlichen Erfolg einer Kommune überhaupt erst möglich. Das ist auch ein wichtiger Faktor für eine wehrhafte Demokratie“, so Brossardt.

Die vbw benennt wichtige Punkte, mit denen Kommunen ihre Attraktivität und den Erfolg der regionalen Wirtschaft steigern können. Dazu gehören unter anderem mehr Wohnraum, ausreichend Kinderbetreuungskapazitäten, eine digitale Verwaltung, der Netzausbau und eine gesicherte Gesundheitsversorgung. „Wir müssen aber auch die lokale Energiewende vorantreiben und eine kommunale Kreislaufwirtschaft etablieren. Gleichzeitig braucht es attraktive Ortskerne für Touristen und Einwohner gleichermaßen“, führt Brossardt die Liste der vbw Forderungen fort und ergänzt abschließend: „Obwohl Bayern das sicherste Land in der Bundesrepublik ist, lässt das Sicherheitsgefühl der Menschen vor Ort nach. Dem müssen sich Kommunen und Sicherheitsbehörden konsequent entgegenstellen – mit mehr Personal und Ressourcen.“

Auf insgesamt 14 regionalen WirtschaftsTalks diskutiert die vbw mit politischen Vertretern vor Ort über die Anforderungen der Wirtschaft an die Kommunen und über Möglichkeiten, örtliche Standortbedingungen weiterzuentwickeln. Zu den Terminen wird separat eingeladen. In fünf PodcastSpezial-Folgen sprechen wir zudem mit Politikern sowie Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft unter dem Titel „Starkes demokratisches Bayern“ über die Kommunalwahl.

Die vbw bündelt ihre Maßnahmen und Forderungen auf der Webseite clever-waehlen.bayern

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