Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. respektiert nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler. „Die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt haben entschieden. Demokratische Wahlen sind das Fundament unseres Staates, und ihr Ergebnis ist zu akzeptieren ", erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Gleichzeitig macht das Ergebnis die vbw betroffen. „Der deutliche Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist erschreckend. Wir bedauern, dass die Parteien der Mitte nicht die Überzeugung der Wähler gewonnen haben. Diese Entwicklung muss alle wachrütteln. Es ist unerlässlich, dass die Parteien der Mitte das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen. Das ist nur durch eine bessere und konsequentere Bundespolitik und insbesondere Wirtschaftspolitik möglich. Die Bundesregierung muss jetzt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken. Die Standortkosten bei Arbeit, Energie und Bürokratie müssen runter. Wenn die Wirtschaft wächst und die Menschen sehen, dass wieder etwas vorwärts geht, steigt das Vertrauen der Bürger, und darauf kommt es an“, sagt Brossardt.
Die vbw hält entsprechend ihrer Gremienbeschlüsse an ihrer klaren Haltung gegenüber der AfD fest. „Bayern und Deutschland profitieren mit ihrer starken Exportorientierung von Weltoffenheit, internationaler Zusammenarbeit und globalem Handel. Die Propaganda der AfD gegen die EU und den Euro, die über weite Strecken pro-russische Haltung sowie das insgesamt nationalstaatliche, undemokratische Denken der Partei stellen unser erfolgreiches Wirtschaftsmodell, auf dem unser Wohlstand beruht, in Frage. Die AfD schadet massiv den Unternehmen in Deutschland und in Bayern. Sie gefährdet Arbeitsplätze und steht den Zukunftsinteressen unseres Landes diametral entgegen", so Brossardt weiter.