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Letzte Aktualisierung: 09. Februar 2026

Pressemitteilung

Integration fördern und Fachkräftepotenzial heben – vbw zieht positive Zwischenbilanz / Brossardt: „Aktuelle Vermittlungsquote in Arbeit steht bei gutem Wert von rund 62 Prozent“

Kontakt
Julian Sammüller
Presse
Telefon +49 (0) 89-55178-319

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat im Jahr 2023 gemeinsam mit den Jobcentern und Arbeitsagenturen in München und Nürnberg das Projekt „talentnavigator.ukraine“ gestartet, um Geflüchteten aus der Ukraine den Weg in den bayerischen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Umsetzung erfolgt durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw).

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zieht bei einem Projektbesuch bei der Siemens Energy AG am Standort Nürnberg eine positive Zwischenbilanz: „Ziel des Projektes ist die passgenaue Vermittlung von Geflüchteten aus der Ukraine in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung. Gleichzeitig erhalten unsere Unternehmen die Möglichkeit, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Die aktuelle Vermittlungsquote von rund 62 Prozent verdeutlicht den Bedarf und den Erfolg des Projektes. Zentrale Faktoren für den Vermittlungserfolg sind unserer Erfahrung nach die enge individuelle Begleitung und das Coaching der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Deshalb ist die Politik in der Verantwortung, diese bewährten Elemente des Projekts auch für die reguläre Vermittlungsarbeit bei der Zielgruppe nutzbar zu machen.“

Die vbw setzt sich schon seit vielen Jahren für die Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit ein. „Die Integration in unsere Gesellschaft gelingt am schnellsten über eine Beschäftigung. Arbeit hilft Geflüchteten, zügig unsere Sprache zu lernen und ermöglicht es ihnen, für sich selbst zu sorgen. Gleichzeitig können gerade auch Geflüchtete aus der Ukraine für die Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung der Unternehmen im Freistaat ein Zugewinn sein. Wir müssen dafür sorgen, dass dem Arbeitsmarkt kein Talent verloren geht“, betont Brossardt.

Dr. Christian Nowak, HR Betriebsleitung, Siemens Energy Nürnberg berichtet aus der Praxis: „Die erfolgreiche Integration unserer ukrainischen Geflüchteten zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Engagement, Offenheit und gegenseitige Unterstützung zusammenkommen. Die Sprachbarriere und die Herausforderung, Arbeitsprozesse sowie Werkzeuge in einer zunächst ungewohnten Sprache zu erklären, verlangten von allen Beteiligten Geduld und klare Kommunikation. Genau hier hat sich gezeigt, wie zuverlässig, lernbereit und zielstrebig unsere neuen Kolleginnen und Kollegen agieren. Durch ihr hohes Engagement und die Bereitschaft, sich Schritt für Schritt neuen Aufgaben zu stellen, haben sie sich schnell und erfolgreich in unser Team integriert. Diese Erfahrung bestätigt uns erneut, wie wertvoll Vielfalt für Siemens Energy ist – menschlich wie fachlich.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://fks-plus.de/Modellprojekte-FKS-/talentnavigator.ukraine

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