Zu Beginn des 191. Oktoberfestes am 19. September betont die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung der Wiesn als Wirtschaftsfaktor für die Stadt München und den Freistaat. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt macht klar: „Die Wiesn dient als wichtige Einnahmequelle für das gesamte Hotel- und Gaststättengewerbe in München und im Umland, aber auch für die Brauer, das Transportgewerbe oder das Handwerk. Ebenso profitieren etwa der Einzelhandel, die Schaustellerbranche und Dienstleister im Rahmen des Veranstaltungssektors.“ Das diesjährige Oktoberfest hat nach den Berechnungen der Stadt München in Summe einen erwarteten Wirtschaftswert von knapp 1,6 Milliarden Euro.
Im letzten Jahr waren ca. 6,5 Millionen Besucher auf dem Oktoberfest. Die Stadt München begrüßt jährlich viele internationale Gäste, vor allem aus den USA und Italien, gefolgt von Großbritannien, Österreich und Polen. „Um die hohe Besucherzahl zu betreuen, werden zahlreiche Beschäftigte gebraucht. Die Wiesn schafft nach Angaben der Landeshauptstadt München als Veranstalter etwa 13.000 zusätzliche Arbeitsplätze“, erklärt Brossardt.
Die vbw betont neben der wirtschaftlichen auch die kulturelle Bedeutung des Oktoberfests: „Als größtes Volksfest der Welt ist die Wiesn ein wichtiger Werbeträger für unsere bayerische Tradition, unser kulturelles Selbstverständnis und unser Lebensgefühl. Sie zeigt, dass Bayern große Veranstaltungen „kann“. Das ist auch ein gutes Argument für die Olympiabewerbung der Landeshauptstadt. Wir wünschen als bayerische Wirtschaft allen Besucherinnen und Besuchern eine schöne und friedliche Wiesn 2026“, so Brossardt abschießend.