Letzte Aktualisierung: 19. März 2026
Pressemitteilung
Demokratie täglich verteidigen und beschützen / Harald Hubert: „Demokratie und Soziale Marktwirtschaft sind Grundlagen unseres Wohlstands“
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Im Rahmen des 22. Frühjahrsgesprächs zum Thema „Demokratie auf dem Prüfstand“ betonte die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bezirksgruppe Mittelfranken, dass die Demokratie keine Selbstverständlichkeit sei: „Wir müssen die Demokratie täglich verteidigen und beschützen. Das zeigt zum einen der über vier Jahre andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und zum anderen der wachsende Zulauf zu politisch extremen Parteien in Deutschland. Weltweit gibt es inzwischen weniger freie und faire Wahlen als noch vor einigen Jahren und weniger Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Zudem wird vielerorts die Gewaltenteilung immer mehr ausgehöhlt“, sagte Harald Hubert, vbw Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Mittelfranken.
Hubert unterstrich, wie eng verbunden Demokratie und Freiheit sind: „Unsere persönliche Freiheit, die Freiheit der Wirtschaft und nicht zuletzt die Freiheit des Handels – das ist die Grundlage unseres Wohlstands. Deshalb sind Demokratie und Soziale Marktwirtschaft ein Geschwisterpaar. Sie haben sich auf Dauer gegenüber allen anderen Gesellschaftsformen und Wirtschaftssystemen als stabiler erwiesen. Sie schaffen mehr Wohlstand, gewähren mehr Freiheit sowie Lebensqualität und geben mehr Zukunftschancen als beispielsweise der Staatskapitalismus chinesischer oder russischer Prägung.“
Die vbw bekennt sich ausdrücklich zur Demokratie, zur Sozialen Marktwirtschaft und zur Rechtsstaatlichkeit. „Wir stehen zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung und bringen uns aktiv in die demokratische Willensbildung und den gesellschaftlichen Diskurs ein. Demokratie und Soziale Marktwirtschaft leben von der Vielfalt der Meinungen, Talente, Sichtweisen und Erfahrungen. Wir zeigen aktiv auf, dass die Wirtschaft Teil der demokratischen Gesellschaft ist“, so Hubert.
Auch die vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern setzt ein Zeichen für eine starke demokratische Gesellschaft. Denn die Demokratie ist auch auf Menschen angewiesen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren und so aktiv zur Stärkung der Demokratie beitragen. „In Mittelfranken wurden etwa Förderpreise für das Repair-Café des Städtischen Labenwolf-Gymnasiums Nürnberg, für die Schlossplatz-Remise Markt Neuhof an der Zenn und für einen Aktivtisch beim Evangelischen Verein für Gemeindediakonie Feuchtwangen vergeben. Dies stärkt insgesamt das gesellschaftliche Engagement im Ehrenamt vor Ort“, sagte Hubert.