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Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026

Pressemitteilung

Künstliche Intelligenz beschleunigt den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft Hofmann: „Potenziale nutzen, Forschungsergebnisse erfolgreich in Innovationen umsetzen“

Auf ihrem 21. Neujahrsempfang diskutierte die Bezirksgruppe Oberfranken der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. darüber, wie die Digitalisierung und der Einsatz von KI Wirtschaft und Gesellschaft verändern. Als Gastredner bei der Veranstaltung gab Prof. Dr. Tobias Gantner, Geschäftsführer der HealthCare Futurists GmbH aus Köln, in seinem Vortrag „Daten. Können. Heilen“ wertvolle Impulse zum Thema. Harald Hofmann, Vorstandsmitglied des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. Oberfranken-Ost, machte im Rahmen der Veranstaltung klar: „Die digitale Transformation ist in vollem Gange. Insbesondere Künstliche Intelligenz, die entscheidende Zukunftstechnologie, wird etablierte Prozesse nachhaltig verändern, uns aber auch bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen unterstützen. Für die Wirtschaft bietet sie enorme Wertschöpfungspotenziale . Bayern befindet sich in Sachen KI in einer guten Ausgangsposition, wir wollen die Entwicklung am Standort aktiv mitgestalten. Entscheidend für die Wertschöpfung wird sein, dass die guten Forschungsergebnisse auch vor Ort und am Markt in erfolgreiche Innovationen umgesetzt werden. Davon profitieren Unternehmen und Beschäftigte.“

Hofmann sieht Bayern bei der Nutzung von KI auf einem guten Weg: „Das im März veröffentlichte Update zur vbw Studie zum Breitbandbedarf der bayerischen Unternehmen zeigt, dass die Nutzung von KI stetig steigt. Momentan setzen zwölf Prozent aller bayerischen Unternehmen KI ein – das sind doppelt so viele wie im Vorjahr, und die Zahl wird in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Unter den Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten nutzen bereits mehr als 40 Prozent KI.“

Laut vbw muss die Transformation durch die richtigen Rahmenbedingungen begleitet werden. „Es muss insgesamt wieder deutlich attraktiver werden, am Standort zu produzieren. Hier ist die Bundesregierung dringend gefordert. Die zentralen Stellschrauben sind niedrigere Arbeits- und Energiekosten, sinkende Steuern sowie ein entschiedener Bürokratieabbau“, so Hofmann.

Um im Wandel nicht abgehängt zu werden, setzt die vbw mit Blick in Richtung EU bei digitalen Technologien auf weniger Regulierung, die Beseitigung von rechtlichen Unklarheiten und eine ausgeprägtere Chancenorientierung. „Wir müssen uns darauf fokussieren, was machbar ist – und nicht auf das, was schiefgehen könnte. Künstliche Intelligenz wird unsere Unternehmen und unser Alltagsleben weiter verändern. Lassen wir uns darauf ein und bemühen wir uns darum, die Chancen von KI gewinnbringend zu nutzen“, so Hofmann abschließend.

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